Land Rover Journey of Discovery in Österreich

Auf der Reise von Birmingham nach Peking machte die Journey of Discovery auch einen Stopp in Österreich.

Zur Feier des 1-millionsten Land Rover Discovery startete das Jubiläumsfahrzeug mit drei Begleitfahrzeugen die Journey of Discovery, in Anlehnung an die "First Overland Expedition" aus dem Jahre 1955. Der Weg führt die Teilnehmer der modernen Abenteuerreise von Birmingham nach China.

Auf der rund 8.000 Meilen langen und 50 Tage dauernden Reise machte die Journey of Discovery, die für einen guten Zweck unterwegs ist, auch einen Zwischenstopp in Österreich. Am 9. März erreichte man das winterlich verschneite Salzburg, um hier die Fahrzeuge auch im Schnee ausgiebig zu testen, damit sich die Teilnehmer in Ruhe auf die noch anstrengenden Etappen Richtung China einstimmen und mit dem Auto vertraut machen können.

Am Samstag den 10. März machte das Team einen Stopp in Wien, um die Route und das Ziel der Fahrt einigen Medienvertretern live vorstellen zu können. Nach dem Start vom britischen Land Rover-Werk in Solihull brach die Expedition Richtung Genf auf, um dort am Genfer Autosalon einen Zwischenstopp einzulegen. Nach dem Stopp in Wien geht es nun weiter über den Nationalpark Neusiedler See Richtung Budapest.

Nach Ungarn folgen die Ukraine, wo die Expediton auch einen Abstecher nach Tschernobyl machen wird, Russland, Kasachstan, Usbekistan, Kirgisistan und dann das Zielland China. Die letzte Grenze ist die zwischen Kirgisistan und China, hoch oben auf dem Turogart-Pass.

Je nach Witterung wird es dann noch rund zwei Wochen dauern, bis die Teilnehmer den Zielort Peking erreichen, um die Fahrzeuge auf der Beijing Motor Show zu präsentieren. Die 8.000 Meilen werden aber nicht nur zum Spaß zurück gelegt, es sollen rund 1.000.000 Britische Pfund für einen wohltätigen Zweck gesammelt werden.

Das Geld wird an das Rote Kreuz und die Rote Halbmond Gesellschaft gehen, um ein Trink- und Abwasserprojekt in Uganda zu unterstützen, das rund 45.000 Menschen mit Wasser versorgen soll. Spenden werden unter www.landrover.com/million entgegen genommen.

Die Expedition soll aber auch die lange Tradition von Land Rover demonstrieren, die 1955 mit der First Overland Expedition gezeigt haben, dass man mit einem Geländewagen auch durch damals noch für Autos unerforschte Gebiete vordringen kann. Seinerzeit stand dabei noch das Abenteuer, Neues zu entdecken und ein Erlebnis der besonderen Art einzugehen, im Vordergrund. Mit den ersten Land Rover-Modellen ausgerüstet, ging es zwar über eine andere Route wie dieses Jahr nach China, doch die politische Situation ermöglicht jetzt nur die gewählte Route.

Dafür können sich die Teilnehmer diesmal über luftgefederte Luxus-Discovery-Modelle mit 5,0 Liter V8 Motor mit einer Leistung von 375 PS (276 kW) freuen, 1955 gab es weder Klimaanlage noch Luftfederung in den Land Rover-Modellen, von einer Geräuschdämmung und einem so starken Motor ganz zu schweigen.

Die einzige Gemeinsamkeit der beiden Fahrzeugmodelle von heute und anno dazumal ist die hervorragende Geländegängigkeit, die auch heute noch die Land Rover-Modelle auszeichnet. Nicht umsonst konnte der 1989 eingeführte Discovery in vierter Generation die 1-Million-Schallmauer durchbrechen und erfreut sich nach wie vor rund um den Globus großer Beliebtheit - nicht nur bei Abenteurern.

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