Land Rover Freelander 2 - Modell 2013 Fahrbericht

Für das neue Modelljahr hat Land Rover seinen Freelander 2 rundum modernisiert. Wir konnten die Qualität des Offroaders schon auf und abseits der Straße testen.

Als der Land Rover Freelander im Jahr 1997 erstmals präsentiert wurde, war er einer der Mitbegründer des Segments der kompakten SUV und war auf Anhieb das beliebteste Land Rover-Modell.

Im Jahr 2006 ist dann die zweite Generation gestartet, die jetzt für das neue Modelljahr grundlegend überarbeitet und aufgewertet wurde.

Optisch erkennt man den neuen Jahrgang an einem cooleren Look mit geänderten Frontscheinwerfern, neuer Frontschürze, neuen Heckleuchten und einigen weiteren kleinen Details, die den Freelander 2 jetzt noch dynamischer wirken lassen.

Auch der Innenraum wurde neu designt und bietet jetzt hochwertigere Materialien und eine frische Optik. Zwischen den beiden Rundinstrumenten findet ein neues LCD-Display Platz, einen neuen Look hat auch die Mittelkonsole erhalten.

Die manuelle Handbremse ist jetzt einer elektronischen gewichen, und auch die Terrain Response wurde optisch jener im Evoque angeglichen. Neu sind auch eine Rückfahrkamera, die ein sehr gutes Bild liefert und ein Meridian Soundsystem, welches für höchsten Hörgenuss sorgt.

Bei der Motorisierung wurde der 6-Zylinder-Benzinmotor durch einen modernen 2,0 Liter 4-Zylinder ersetzt, der mit einer Leistung von 240 PS um 7% stärker als der 6-Zylinder-Motor ist.

Dafür ist er um 14% sparsamer zu bewegen und kommt im Schnitt auf 9,6 Liter pro 100 Kilometer. Noch sparsamer sind die bewährten Diesel. Der 2,2 Liter 4-Zylinder-Diesel ist mit 150 PS oder 190 PS erhältlich.

Bei der 150 PS-Version können die Kunden zudem zwischen Front- und Allradantrieb wählen, der 2-Rad getriebene eD4 ist mit einem Verbrauch von 6,0 Liter auch die sparsamste Version des SUV.

Dabei reichen die 150 PS schon für ordentliche Fahrleistungen aus. Den Sprint erledigt der 150 PS Freelander in 11,7 Sekunden, die Version mit 190 PS schafft die gleiche Disziplin sogar in nur 9,5 Sekunden.

Bei einer ersten Ausfahrt konnten wir schon beide Motoren kennen lernen. Für den täglichen Gebrauch reichen die 150 PS durchaus, wer mehr auf Fahrspaß Wert legt, aber auch abseits befestigter Straßen voran kommen möchte, ist bei der 190 PS-Version aber sicher besser aufgehoben.

Der neu gestaltete Innenraum gefällt mit einem weiterhin aufgeräumten Design und einer einfachen Bedienbarkeit. Die gewählten Materialien wirken auch wesentlich hochwertiger als beim Vorgänger.

Seine wahren Trümpfe spielt der Freelander 2 dann aber abseits der befestigten Straßen aus, wo er mit seiner tollen Geländegängigkeit überzeugen kann.

Natürlich schafft er durch das Fehlen der Luftfederung nicht die gleichen Verschränkungen wie der Discovery 4, jedoch kommt man mit dem Freelander 2 auch im Gelände in Bereiche, wo andere Kompakt-SUV schon lange aufgeben mussten.

Beeindruckend ist dabei nach wie vor das Terrain Response-System, welches für jede Gelegenheit die passende elektronische Regelung anbietet. Egal, ob Schlamm, Sand oder noch so steiles Gefälle, die Elektronik regelt alle Bereiche perfekt, und man kommt einwandfrei mit dem Freelander 2 durchs grobe Gelände. Ein Tastendruck reicht, um den jeweils aktuellen Untergrund an der Terrain Response einzustellen, und schon ist man für alles gerüstet.

Trotz besserer Ausstattung und hochwertigerem Ambiente kommt der überarbeitete Freelander 2 günstiger als sein Vorgänger. Der Freelander 2,2 eD4 startet bereits ab 26.900 Euro, die Allradversion kommt auf 29.900 Euro. Damit sind beide Modelle um 1.500 Euro günstiger als noch der alte Jahrgang.

Wer den starken Diesel möchte, sollte mit 41.300 Euro kalkulieren, der neue Benziner kommt auf 42.500 Euro und kommt damit um 8.000 Euro günstiger als der alte 6-Zylinder.

Die Renovierung hat dem Freelander 2 sehr gut getan, er wirkt wieder taufrisch und hochwertiger als das vorherige Modell, seine Top-Geländegängigkeit konnte er aber beibehalten.

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