Lexus LF-A Roadster als Design-Studie am Comer See

Das Triebwerk leistet über 500 PS und kann den Zweisitzer auf mehr als 320 km/h beschleunigen

Eine immer neue Auswahl der schönsten und spektakulärsten Autos der Welt trifft alljährlich in stilvoller Atmosphäre am Comer See aufeinander. Beim Concorso d'Eleganza Villa D'Este werden penibel restaurierte Ikonen der Automobilgeschichte und gewagte Einzelstücke oft zum einzigen Mal vor Publikum und Fachjury unter freiem Himmel präsentiert. Im Rahmen der Sonderwertung für aktuelle Design-Studien rollte am vergangenen Wochenende auch der Lexus LF-A Roadster zum ersten Mal in die Frühlingssonne. Es war die erste Teilnahme eines Lexus beim Concorso d'Eleganza.

Lediglich zwölf Designstudien und Concept Cars wurden von der Jury zugelassen. Neben innovativen Design-Ideen und einem eleganten Styling müssen die ausgewählten Modelle auch fahrbereit sein, um das Defilee im Garten der Villa D'Este zu absolvieren. Der Lexus LF-A Roadster überzeugte die Jury nicht nur durch sein aufreizend knapp geschnittenes rotes Karosseriekleid, sondern auch durch den klangvollen V10-Zylinder unter der Motorhaube. Sein Triebwerk mit knapp fünf Liter Hubraum leistet über 500 PS und kann den Zweisitzer auf mehr als 320 km/h beschleunigen. Als aerodynamische Besonderheit verfügt der erste offene Supersportwagen in der Geschichte der Marke Lexus über einen großflächigen Heckspoiler für mehr Anpressdruck bei hohen Geschwindigkeiten, der bündig versenkt wird, wenn er nicht benötigt wird.

Das Interieur des Lexus LF-A Roadster zeigt im Bestreben zur maximalen Reduzierung der notwendigen Bedienelemente eine moderne Interpretation der Anmutung klassischer Luxus-Sportwagen. Die extravagante Farbauswahl setzt besondere Akzente. Das feuerrote Leder der Verkleidungen harmoniert ebenso wie der rote Teppichboden bestens mit der tiefroten Außenlackierung des Sportwagens. Die weißen Sitze bilden zusammen mit der ebenfalls weißen Mittelkonsole dazu einen reizvollen Kontrast. Aluminium- und Karbon-Applikationen finden sich am Armaturenträger und rund um das Display für Navigation und Multimediasysteme. Der Platz auf dem Getriebetunnel, an dem üblicherweise der Schalthebel sitzt, ist der Bedieneinheit für Komfortsysteme vorbehalten. Geschaltet wird wie in einem modernen Rennwagen nur über Schaltpaddel am Lenkrad .

Sein Debüt erlebte der LF A Roadster auf der diesjährigen North American International Autoshow (NAIAS) in Detroit. Die Europa-Premiere fand auf dem Genfer Automobilsalon im März statt. In Deutschland machte der Roadster zu Beginn dieses Monats auf der Auto Mobil International (AMI) in Leipzig Station.

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