Maserati Gran Cabrio auf der IAA 2009

Als Motor kommt der 440 PS starke V8-4,7-Liter-Sauger aus dem Coupé zum Einsatz.

Mit dem neuen Gran Cabrio, das auf der IAA seine Premiere feiert, führt der italienische Sportwagen-hersteller seine große Tradition offener Autos fort. Meilensteine der Vergangenheit sind der A6G Frua Spyder von 1950, der 3500 GT Vignale Spyder von 1960, der Mistral Spyder von 1964 und der Ghibli Spyder, der zuletzt vom Spyder (2001) abgelöst wurde.

Der neue Gran Cabrio, der Anfang 2010 an die ersten Kunden ausgeliefert wird und etwa 150.000 Euro kosten soll, ist viel mehr als die logische Fortsetzung der legendären Spyder Modelle. So kann man Gran aus dem Hause Maserati wörtlich nehmen. Mit einer Länge von 4,88 Metern hat das viersitzige Cabrio eine stattliche Größe. Und bei einem Radstand von 2,94 Metern bietet der Innenraum für ein sportliches Cabrio angemessene Platzverhältnisse.

Das Gran Cabrio ist der erste offene Maserati in der Firmengeschichte, der vier Personen Platz bietet - auch wenn die beiden Einzelsitze im Fond kein allzu üppiges Angebot sind. Dennoch reicht es für vier Personen auf kürzeren Strecken problemlos aus. Wer längere Fahrten unternehmen möchte, der sollte zu zweit reisen, schon weil der Kofferraum nur rund 170 Liter fasst.

Die Fahrt im neuen Maserati Gran Cabrio ist jedenfalls ein angenehmes Frischluft-Vergnügen. Und dies nicht allein wegen des 4,7-Liter-V8-Triebwerks , das mit 440 PS ein ausreichendes Leistungsvolumen zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zum Coupé, das mit einem sequenziellen Getriebe zu haben ist, wird das Gran Cabrio mit der konventionellen Sechsstufen-Automatik von ZF ausgestattet. Auch dies eine angenehme Kombination und harmoniert gut mit dem V8.

Wer möchte, ist mit diesem Maserati 280 km/h schnell. Doch lädt das Cabrio eher zum Cruisen als zum Rasen ein. Bei einem üppigen Gewicht von knapp 2,4 Tonnen darf man nicht zu große Anforderungen an das Handling stellen. Obgleich bei einer Achslastverteilung von 49 (vorn) zu 51 (hinten) gute Voraussetzungen gegeben sind. Neben der GT-Limousine Quattroporte und dem Gran Coupé, das dem Gran Cabrio als Basis dient, kann Maserati ab 2010 auf insgesamt drei Modellreihen setzen.

auto-reporter

Kommentare