Neue Mazda-Modelle auf dem Genfer Autosalon 2008

Mazda2 Sport - Premiere des Dreitürers

Der Mazda2 sorgt für Erfolge am laufenden Band. Seit dem Marktstart im Herbst 2007 wurden bereits 2.200 Exemplare verkauft. Zahlreiche internationale Auszeichnungen - darunter auch der Große Österreichische Automobilpreis 2007 - bekräftigen den Verkaufserfolg. Auffällig ist, dass immer mehr jüngere Käufer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren zum neuen Mazda2 greifen.

Im Rahmen des Genfer Automobilsalons 2008 feiert die dreitürige Modellversion - genannt Mazda2 Sport - seine Weltpremiere . Der Name ist Programm. Denn der Dreitürer positioniert sich dank stark ausgeprägter Keilform und rassiger Optik um eine Stufe sportlicher als das fünftürige Modell. Ab September 2008 startet der Mazda2 Sport in Österreich . Das Sportoptik-Paket, das in Österreich in der Folge als GTA-Linie kommen wird, verstärkt mit Dachspoiler, Seitenschwellern und spezieller Frontschürze den dynamischen Effekt noch zusätzlich.

Praktisch ohne Einbußen

Passagiere des Mazda2 Sport büßen im Vergleich zum Fünftürer weder Platz noch Komfort ein. Der Dreitürer bietet eine Einstiegshilfe , die den bequemen Zustieg in den Fond ermöglicht. Die Rückenlehne des Beifahrersitzes lässt sich umlegen . Dann rutscht der gesamte Sitz komplett nach vorne. Der Kofferraum schluckt mit einer Kapazität von 250 Litern gleich viel wie jener des Fünftürers - zum Beispiel zwei Reisekoffer oder einen Kinderwagen. Das Ladevolumen kann man durch einfaches Umklappen der Rückbank auf maximal 787 Liter erweitern .

Quirliges Herz, sauberes Gewissen

Als Antriebsquellen für den neuen Mazda2 Dreitürer stehen die quirligen Benzinmotoren mit 1,3 Liter und 1,5 Liter Hubraum sowie der 1,4-Liter-Common-Rail-Dieselmotor zur Verfügung. Somit bietet die Palette ein Leistungsspektrum von 68 bis 103 PS . Alle Motoren sind auch aus dem Fünftürer bekannt und glänzen durch hohe Effizienz sowie geringe
CO2-Emissionen (zwischen 114 und 140 g/km) .

Grüne Mobilität: Wasserstoff, Hybrid und Wankel

Nachhaltige Zoom-Zoom-Philosophie zeigt Mazda auf dem Genfer Salon am Beispiel zweier Autos - dem fahrbereiten Mazda5 Hydrogen RE Hybrid und dem Konzeptfahrzeug Mazda Taiki .

Mazda5 Hydrogen RE Hybrid

Der Wasserstoff-Hybrid-Mazda5 wird noch innerhalb des nächsten Jahres als Leasing-Fahrzeug auf öffentlichen Straßen in Japan und Norwegen (im Rahmen des nationalen Wasserstoff-Projektes) fahren. Elektromotoren treiben den Umwelt-Van an. Den nötigen Strom erzeugt der Wankelmotor, der sowohl mit Benzin als auch mit Wasserstoff laufen kann. Eine leistungsstarke Batterie speichert überschüssige Energie, die nebenbei auch beim Bremsen zurückgewonnen wird. Im reinen Wasserstoffbetrieb sind bereits Reichweiten von 200 Kilometer möglich. Weiteres Umwelt-Highlight : Als erster Automobilhersteller setzt Mazda wiederverwertbare Kunststoffe ein - gewonnen aus pflanzlichen Rohstoffen und äußerst unempfindlich gegen Witterungseinflüsse.

Mazda Taiki mit Wankelmotor der nächsten Generation

Der Mazda Taiki steht in der Tradition der Konzeptfahrzeuge Nagare, Ryuga und Hakaze. Als viertes Modell dieser Reihe verfeinert der Taiki die durch fließende Linien gekennzeichnete Nagare Designsprache und kombiniert sie mit optimierter Aerodynamik. Die neue Generation des Kreiskolbenmotors besitzt eine höhere Leistung , zeigt sich dabei aber in puncto Verbrauch und Umweltfreundlichkeit deutlich verbessert . Der zweisitzige Taiki verkörpert das Ideal eines Sportwagens der Zukunft mit Frontmotor und Hinterradantrieb. Die Form des Blechkleides symbolisiert den schützenden Mantel der Erdatmosphäre.

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