Mazda3 : Facelift-Version kommt im Sommer

Der Mazda3 ist erwachsener geworden und bietet ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis

Heutzutage ist der Lebenszyklus eines Autos viel kürzer als noch vor einigen Jahren. Nach drei Jahren spätestens wird ein Fahrzeug überarbeitet, nach fünf Jahren folgt oft bereits die nächste Generation. Mazda macht es nicht anders. Der erfolgreiche 3 im C-Segment wurde aufgefrischt, um gegen die Konkurrenz wie Golf, Astra oder Focus bestehen zu können. Erfreulich für den Kunden: Die Ausstattung wurde aufgewertet, die Preise sollen aber gleich bleiben oder nur minimal ansteigen. Der "neue" Mazda3 kommt im Sommer zu den Händlern.

Die optischen Retuschen fielen außerordentlich dezent aus, lediglich Kühlergrill und Stoßfänger wurden dezent verändert, ebenso die Nebelscheinwerfer. Hinten erhielten die Scheinwerfer dunkle Einfassungen. Insgesamt wirkt der Japaner jetzt glatter als sein Vorgänger. Innen sorgen neue Polster (jetzt nicht mehr im 80er-Jahre-Look), blau hinterleuchtete Instrumente oder eine 20-Gigabyte große Festplatte zum Beispiel zur Speicherung von MP3-Dateien für mehr Komfort. Auf Wunsch offeriert Mazda ein Keyless-Entry-System. Dazu ist der 3 jetzt dank verbesserter Geräuschdämmung leiser unterwegs und die Motoren verbrauchen bei gleicher Leistung weniger Sprit . Beim Zweiliter kommt ein Sechsganggetriebe statt einer Fünfgangschaltung zum Einsatz.

Die Motorenpalette blieb unverändert: Im Angebot sind neben der Basis ein 1,6-Liter-Benziner (77 kW / 105 PS), ein Zweiliter-Ottomotor mit 110 kW / 150 PS sowie ein 1,6-Liter-Dieselmotor mit Common-Rail-Technik und 80 kW / 110 PS, der über einen serienmäßigen Partikelfilter verfügt.

Der Mazda3 teilt sich Plattform und Fahrwerkskomponenten mit dem Ford Focus. Das ist gut, denn er fährt wieselflink um die Ecken und bietet trotzdem ordentlichen Komfort. Die Feder-Dämpfer-Abstimmung wurde nun merkbar softer ausgelegt, der Mazda fährt jetzt eher wie ein Volkswagen denn ein Ford. Lastwechsel absolviert er souverän und mit stoischer Ruhe. Vielleicht bereits ein Vorgriff auf die Sportvariante MPS, die im Herbst kommen wird und sicher härter zur Sache geht.

Die Charaktere der Motoren sind sehr unterschiedlich. Echten Sportsgeist verbreitet allein der Zweiliter, der Diesel ist sehr lang übersetzt und deshalb recht träge. Dafür ist er mit sechs Litern Verbrauch im Praxisbetrieb sehr sparsam und sehr leise. Eine gute Alternative ist der 1,6-Liter, der im Motorenmix auch den größten Anteil stellt. Er verfügt über ausreichend Kraft bei erträglichem Verbrauch und klingt kerrnig.

auto-reporter

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