Premiere für den Mercedes EQS

Mit dem EQS hat Mercedes jetzt auch im Luxussegment sein erstes rein elektrisches Fahrzeug präsentiert, zum Start stehen zwei Versionen zur Wahl.

Der Mercedes EQS ist die elektrische Version der S-Klasse, steht jedoch auf einer eigenen Elektrofahrzeug-Plattform. Mit dem EQS möchte Mercedes auch im Luxussegment eine rein elektrische Alternative anbieten.

Das Design folgt den aerodynamischen Anforderungen der Techniker, mit einem cW-Wert von 0,20 ist der EQS das bislang windschlüpfrigste Serienauto der Welt.

Optisch wirkt der EQS dabei nicht ganz so harmonisch wie die S-Klasse, vor allem das lang gestreckte Dach und der kurze “Bürzel” fallen dabei als etwas gewöhnungsbedürftig auf.

Auf einer Länge von 521,6 cm sollen die Passagiere viel Platz und jede Menge Luxus finden. Das Cockpit besteht auf Wunsch aus drei großen Displays, die sich vom Tacho über die Mittelkonsole bis vor den Beifahrer erstrecken.

Zusätzlich gibt es auch noch ein Head-up-Display. Das neue MBUX-System soll besonders schnell sein und über eine noch intuitivere Bedienung verfügen.

Das Kofferraumvolumen ist mit 610 bis 1.770 Litern Ladevolumen auch sehr großzügig dimensioniert, auch hier zielt Mercedes eindeutig auf das Tesla Model S.

Zum Start wird es den EQS 450+ mit 333 PS (245 kW) und den EQS 580 4Matic mit 524 PS (385 kW) geben. Weitere Versionen sind geplant, darunter auch eine 762 PS (560 kW) starke Performance-Version.

Beide zum Start verfügbaren Varianten besitzen eine 107,8 kW große Batterie, die eine Reichweite von bis zu 770 Kilometern bieten soll. In der Praxis wird man vermutlich um die 500 Kilometer weit kommen, vor allem wenn man die Leistung etwas genießen möchte.

Der Schwächere der beiden sprintet in 6,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der Stärkere in 4,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei beiden Modellen auf 210 km/h beschränkt. Der EQS soll bis zu 200 kW-Ladeleistung ermöglichen, womit nach 15 Minuten Laden schon wieder 300 Kilometer Reichweite möglich sein sollen.

Preise und einen genauen Starttermin hat Mercedes nicht verraten, der EQS wird aber auf keinen Fall ein Schnäppchen sein, vor allem wenn man noch einige der vielen Optionen wählt.