Mercedes feiert 20 Jahre ESP

Vor 20 Jahren hat das ESP-System bei den ersten Mercedes-Modellen Einzug gehalten. Heute ist es bei allen Neufahrzeugen bei uns Standard.

Mit ABS (1978) und der Antriebsschlupf-Regelung ASR (1985) hatte Mercedes-Benz erstmals mit elektronischen Systemen begonnen, fahrdynamische Prozesse zu regeln.

1995 folgte der nächste Schritt: Zusätzliche Sensoren, die den Richtungswunsch des Fahrers (Lenkwinkelsensor) erkennen und ob das Auto seitlich wegrutscht (Querbeschleunigungssensor) oder dabei ist, sich um die eigene Hochachse zu drehen (Gierwinkelsensor), bilden die Grundlage für das elektronische Stabilitäts-Programm ESP.
Im März 1995 ist die Weltneuheit serienmäßig im Luxus-Coupé S 600 (C 140) an Bord. Wenige Monate später folgt der Einsatz in der Limousine der S-Klasse (W 140) und im SL-Roadster (R 129). Die V12-Modelle erhalten das Sicherheitssystem serienmäßig, für die V8‑Modelle dieser Baureihen ist es zunächst optional lieferbar.

Die rasante Verbreitung der Sicherheitstechnologie beginnt indes 1997: Ein schwedischer Autotester wirft bei einem abrupten Ausweichmanöver ("Elchtest") die neue kompakte A‑Klasse um. Was zunächst wie ein Rückschlag für Mercedes wirkt, wird zum Triumph: Konsequent macht das Unternehmen ESP 1997 zum Serienstandard - zunächst für die A-Klasse, dann für alle Modelle. Alle anderen Hersteller müssen nachziehen: Nach einer Verordnung des europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 müssen seit November 2011 alle in der EU neu zugelassenen Pkw- und leichte Nutzfahrzeug-Modelle serienmäßig mit ESP ausgestattet werden.

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