Finale des Mercedes F-Cell World Drive

Ende Jänner 2011 sind drei Mercedes B-Klasse F-Cell aufgebrochen, um die Welt zu umrunden - jetzt sind sie wieder zurück.

Drei B-Klasse F-Cell hat Mercedes Ende Jänner auf große Reise geschickt. Anlässlich des 125. Geburtstags des Automobils sollte die B-Klasse mit der innovativen Antriebstechnologie die Welt umrunden und machte in 14 Ländern auf vier Kontinenten halt.

"Mit dem F-Cell World Drive haben wir gezeigt: Die Zeit ist reif für Elektro-Autos mit Brennstoffzelle. Jetzt muss das Thema Infrastruktur Fahrt aufnehmen", so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.

Womit der Vorstandsvorsitzende auch gleich auf den Punkt des Problems der Brennstoffzelle gekommen ist. Zwar konnten die drei Fahrzeuge gemeinsam über 90.000 Kilometer emissionsfrei zurücklegen, der dafür betriebene Aufwand verursachte jedoch weit mehr Emissionen, als es ein normales Auto über diese Strecke getan hätte.

Um die drei Autos auf der Welt-Tour betanken zu können, war eine mobile Wasserstofftankstelle von der Linde-Group mit von der Partie. Dafür wurde eigens ein Mercedes Sprinter umgebaut, um die Betankung auch an den entlegendsten Orten der Welt zu ermöglichen.

Die Mercedes B-Klasse F-Cell erwiesen sich auf der gesamten Strecke als äußerst robust und bewährten sich auch abseits der befestigten Straßen, beispielsweise auf Etappen in Australien und China.

Auch ein unverschuldeter Unfall in Kasachstan konnte die B-Klasse F-Cell nicht aufhalten, dort wurde das Fahrzeug am linken hinteren Kotflügel gerammt. Die Hinterachse sowie die Stoßdämpfer wurden dabei beschädigt, konnten jedoch in einer nahe gelegenen Werkstatt wieder repariert werden.

Auf jeden Fall hat der Mercedes F-Cell World Drive gezeigt, dass die Fahrzeuge auch auf längeren Etappen anstandslos eingesetzt werden können, jedoch die Versorgung noch ein großes Problem ist.

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