Erste Zwischenbilanz für den Mercedes Vito E-Cell

Seit Herbst 2010 hat Mercedes seinen Transporter in einer Elektroversion in Modellregionen im Testeinsatz und zieht jetzt eine positive Bilanz.

Der Mercedes Vito E-Cell ist seit Herbst 2010 in Berlin unterwegs, sowie seit Frühjahr 2011 in Stuttgart. Die Beurteilung der Tester fällt weitgehend positiv aus. Insgesamt haben 230 Vito E-Cell 650.000 km zurück gelegt, das sind pro Auto im Schnitt nur 2.826 km; jedoch zieht Mercedes eine positive Zwischenbilanz.

Durch eine intelligente Ladetechnik nutzt der E-Cell vor allem Ökostrom und weist somit eine hervorragende Ökobilanz vor. Die Einsatzgebiete für den Mercedes Vito E-Cell sind dabei breit gestreut und reichen vom Kurier- und Paketdienstleister über Servicefahrzeuge zur Wartung von Anlagen bis zum Werkverkehr in Großkonzernen.

Anfängliche Befürchtungen über eine zu geringe Reichweite bestätigten sich in der Praxis nicht, selbst im Winterbetrieb sind mindestens 80 km pro Batterieladung möglich. Die bis zu 900 Kilogramm Nutzlast sind zudem auch positiv aufgenommen worden.

Dass zugunsten der maximalen Reichweite die Höchstgeschwindigkeit auf 89 km/h elektronisch begrenzt ist, dürfte die Kurierfahrer da wohl schon mehr schmerzen, wenngleich laut Mercedes nur 30 Prozent der im Einsatz befindlichen Fahrzeuge die Höchstgeschwindigkeit auch nutzen. Weitgehend werden die Vito E-Cell bis maximal 55 km/h bewegt, im Schnitt zwischen 15 und 30 km/h.

Der Feldversuch ist auf vier Jahre ausgelegt und soll nach Beendigung weitere Aufschlüsse über mögliche Verbesserungen geben, bis dahin wird die Flotte weiter ausgebaut, und neue Modelle werden an weitere Modellregionen übergeben.

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