MINI Concept Detroit : Go sports !

Sportlich individuell

Sportliche Motorleistung und sportliches Ambiente im Innenraum werden bei MINI Concept Detroit mit einer flexiblen, cleveren Raumnutzung kombiniert. Freunde sind an Bord immer willkommen, Platz für Sportgeräte ist allemal vorhanden und innovative Dachträger und Boxensysteme schaffen zusätzlichen Stauraum. Zu Beginn des Jahres 2006, dem Jahr des 100sten Geburtstags des "Mini Erfinders" Sir Alec Issigonis, präsentiert MINI auf der NAIAS mit MINI Concept Detroit eine Designstudie, die die Kernidee des Mini Traveller am Beginn des 21. Jahrhunderts unter der Devise "Go sports!" zeitgemäß interpretiert.

Das Gesamterscheinungsbild von MINI Concept Detroit ist straff und glattflächig, gleichzeitig wurden Details wie Radkästen, Schulterlinie und Powerdome markant ausgearbeitet. Das Fahrzeug hat Statur, wirkt kräftig und gleichzeitig elegant. Durch den Entfall der B-Säule vermittelt das MINI Concept Detroit einen besonders großzügigen Eindruck, wie er sonst nur von Coupés und Cabrios bekannt ist.

Einfaches "Begehen und Beladen" möglich zu machen, war ein
Leitgedanke bei der Entwicklung des Concept Cars. Für Fahrer-/ Beifahrer- und Hecktüren kommen Aufhängungen mit Parallelogramm-Kinematik zum Einsatz. Sie schwenken in einer einzigen Bewegung gleichzeitig zur Seite und nach vorne und bieten so maximalen Zugang nach innen. Die hinteren seitlichen Schiebefenster öffnen elektrisch. Der Laderaum verfügt über eine flexible Cargobox, deren Deckel sich nach hinten ausziehen lässt und dem Benutzer als Einladehilfe entgegenfährt. Zudem lässt sich die durchsichtige Abdeckung der Cargobox auch nach oben schwenken und dient so als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum. Der hintere Teil des Daches lässt sich öffnen und zum Einladen nutzen.

Die Sports Utility Box ist ein multifunktionales, zusätzliches Wechsel-Staufach, das im geöffneten hinteren Seitenfenster eingeklinkt wird. An der Sports Utility Box gibt es beidseitig Klappen, die das Be- und Entladen der Box sowohl von außen als auch vom Fahrgastraum aus erlauben, ebenso wie das praktische Durchreichen von Gegenständen. Mit der Roof Box bietet MINI Concept Detroit ein solch praktisches System auch für die Ladeluke im Dach.

Das Concept Car präsentiert sich im Licht strahlend silbern, jene Stellen, die das Licht aus dem Blickwinkel des Betrachters nicht direkt trifft, erscheinen in einem dezenten Grauton. Akzente in Rot und Blau geben der Studie einen besonders dynamischen Auftritt. Für das charakteristische schwarze Seitenband entlang der Schweller und Radausschnitte wird weich nachgebendes Neopren verwendet.

"Floating Elements" prägen das Interieur-Design . Das "Floating-Elements-Concept" überrascht beim Einsteigen mit einem großzügigen und offenen Eindruck. Die Sitze sind am Mitteltunnel "schwebend" aufgehängt, auch das frei schwebende Armaturenbrett mit dem "Center Speedo" als drehbares Zentralinstrument mit digitaler und analoger Anzeige unterstützt den Eindruck von Geräumigkeit. Vier Personen können im MINI Concept Detroit bequem Platz nehmen, das Einsteigen nach hinten wird durch Drehen der Vordersitze erleichtert. Nach dem Umklappen bilden die Rücksitzlehnen eine ebene Fläche mit dem Stauraumboden. Weißes Leder in verschiedenen Oberflächen unterstreicht im Interieur den Eindruck von Modernität und vermittelt edles Design und Ambiente. Aluminiumbeschichtetes Glasfaser-Geflecht ziert die Verkleidungen der Türinnenseiten, Carbonfaser-Optik akzentuiert den Fußraum, kombiniert mit Teppichmaterial aus Nylongeflecht in der Akzentfarbe Blau, das sich auch in den Sitzeinsätzen und Armauflagen wieder findet.

Premiere hatte der viersitzige Mini mit erweitertem Stauraum im September 1960 als Austin Seven Countryman bzw. als Morris Mini Traveller. Die Bezeichnung "Traveller" zeigte an, dass man bei diesem Mini Modell schon damals auch an eine aktive Zielgruppe dachte. Über 400.000 Einheiten wurden zwischen 1960 und 1982 insgesamt verkauft, dazu gehörte ab 1969 auch eine Variante des Mini Clubman.

Der Mini Erfinder Alexander Arnold Constantine Issigonis wurde am 18. November 1906 als Sohn eines griechischen Vaters und einer deutschen Mutter in der heutigen Türkei geboren. Für Schulausbildung und Technik-Studium kam er nach London, wo er später einer der erfolgreichsten englischen Autokonstrukteure wurde.

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