Nissan GT-R: Wettkampf Auto gegen Drohne

Die Nissan GT-R Drohne beschleunigt in 1,3 Sekunden auf 100 km/h.

Nissan hebt ab: Der japanische Autohersteller hat die Nissan GT-R Drohne vorgestellt - die schnellste Renndrohne der Welt. Inspiriert von ihrem vierrädrigen Namensvetter, beschleunigt das Flugmodell in nur 1,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.

Die von Tornado XBlades Racing, dem amtierenden Champion des World Drone Prix, designte Drohne wurde eigens konzipiert, um Fahraufnahmen vom neuen Nissan GT-R zu drehen. Wie der Sportwagen verfügt die GT-R Drohne deshalb über neueste Technologien für maximale Performance. Neben einer speziellen Rennkonfiguration sind zum Beispiel luftwiderstandsoptimierte Anbauteile an Bord. Während beim rollenden GT-R jedoch ein 3,8 Liter großer Twin-Turbo-Sechszylinder die Kraft an alle vier Räder leitet, beschleunigen die Drohne vier Propeller mit 2.000 Kilovolt (kV) starken XNova-Motoren. Der renntaugliche Quadcopter-Rahmen stammt von Sky-Hero.

Ihre Schnelligkeit haben der Nissan GT-R und die GT-R Drohne im direkten Duell auf dem Traditionskurs im britischen Silverstone unter Beweis gestellt. Auf einem 1,2 Meilen (1,93 Kilometer) langen Streckenabschnitt duellierten sich der NISMO Fahrer Ricardo Sanchez am Steuer des Nissan GT-R und der amtierende britische Drohnen-Meister James Bowl. Er steuerte die GT-R Drohne per First Person View, also mittels einer Kamera aus der Perspektive des Fluggeräts - so als wäre er als Pilot an Bord.

Während die Drohne mit ihrem beeindruckenden Antritt zunächst davonzog, konnte der Sportwagen schnell auf- und überholen: Für das Flugobjekt war bei einer Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h Schluss, der GT-R beschleunigte weiter bis Tempo 315. Nur bei der Agilität kann der Nissan GT-R trotz Allradantriebs nicht mithalten: Die Drohne hat einen Wendekreis von 0,3 Metern - und kann präzise und atemberaubende Stopps und Wendemanöver durchführen.

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