Nissan Micra : Modell 2005 mit kleinem Facelift

Neues Topmodell mit 1,6 Liter-Motor ab Ende Juli

Nach zwei Jahren Marktpräsenz wurde der Nissan Micra einem Facelift unterzogen. Der neue Micra-Jahrgang zeigt eine Fülle an Veränderungen bei Farben, Formen und Materialien . Ebenfalls neu ist die Ausstattungsversion Sport sowie ein leistungsstärkerer Motor für das Topmodell.

Die Grundform des Micra bleibt weitgehend unverändert, eine Reihe zum Teil subtiler Änderungen sorgt dennoch für ein insgesamt frischeres und verjüngtes Erscheinungsbild. Die augenfälligsten Modifikationen erfuhr die Gesichtspartie: Den retuschierten Kühlergrill ziert nun eine bis in die seitlichen Blinker hinein verlängerte Chromzierleiste, die Blinker besitzen Klarglas-Linsen. Die Stoßfänger aller Modelle bekamen neu positionierte Nebelleuchten und einen deutlich vergrößerten Lufteinlass.

Um den Micra besser gegen Parkrempler im Stadtverkehr zu wappnen , rüstet Nissan alle Visia- und Acenta-Fahrzeuge künftig mit schwarzen beziehungsweise in Wagenfarbe lackierten vorderen Stoßleisten aus, der Acenta hat diese Stoßleisten zusätzlich am Bug und  im Türbereich. Zugleich wurde das stoßabsorbierende Material der vorderen Stoßstangen von 2,2 auf 2,5 beziehungsweise 3,0 Millimeter (an besonders verletzlichen Stellen) erweitert.

Zwei Farben , die bis dahin nur für bestimmte Modelle verfügbar waren, sind jetzt für die gesamte Palette erhältlich: Minzgrün Metallic und Laserrot Metallic. Zwei weitere Trendfarben – Aquablau und Cappuccino – erweitern die elf Töne umfassende Farbkollektion des Micra-Jahrgangs 2005.

Mehr Wahlfreiheit gibt es auch bei den Farben im Innenraum : Neben einem ganz in Schwarz gehaltenen Interieur ist der Micra jetzt zusätzlich in einer erdfarbenen (Beige/Braun) und eisblauen (Hellblau/Braun) Ausführung zu haben. Die Sitze – darunter sportive Ausführungen für die neuen Ausstattungsstufen Micra Sport und 160SR – bieten noch mehr Seitenhalt und Komfort. Insgesamt stehen zehn verschiedene Farb/Stoff-Kombinationen zur Wahl.

Änderungen finden sich auch am Armaturenbrett : Das Display für den Bordcomputer rückt von seiner früheren Stellung in der Mittelkonsole in eine Position zwischen Tachometer und Drehzahlmesser gleich unterhalb der Tankanzeige. Dadurch schufen die Designer in der Mittelkonsole Platz für einen integrierten Wechsler für sechs CDs. Die Analoginstrumente erhielten dezente Chromringe und je nach Ausführung unterschiedliche Zifferblätter: Weiße Schrift auf schwarzem Grund bei Visia/Acenta oder graue Ziffern auf weißer Unterlage bei Sport/160SR.

Kleine Änderungen auch bei den Motoren : Nissan bietet den Micra in Österreich nun mit vier Benziner- und zwei Diesel-Motoren an. Hinzugekommen ist der 1,6-Liter-Motor mit 81 kW / 110 PS für den 160SR. Dieses neue Topmodell wird Ende Juli am Markt eingeführt; alle anderen Versionen des modifizierten Micra sind ab sofort lieferbar. Der Einstiegspreis des neuen Modells beträgt 10.990 Euro.

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