Nissan Mixim : Konzept-Studie auf der IAA in Frankfurt

Neue Studien und Modellpflege für den Micra

Highlights auf dem Nissan-Stand der 62. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt sind die Weltpremiere einer Konzeptstudie, ein als exklusives Einzelstück konzipiertes Show-car auf Basis eines aktuellen Modells, ein nochmals rundum verfeinerter Nissan Bestseller und ein komfortables Transportmittel für die täglichen Wege.

Konzeptstudie Mixim

Die Konzeptstudie Nissan Mixim ist ein kompaktes Auto für die autoskeptische Generation der "Computer kids" . Anstatt mit dem Auto Freunde zu besuchen oder in die Stadt zu fahren, pflegen sie lieber über das Internet Kontakt zur Außenwelt. Mit dem Mixim will Nissan sie neu für das Thema Auto begeistern. Unter anderem mit einer 1+2-Sitzanordnung , bei der der Fahrer zentral wie in einem Formel 1-Auto Platz nimmt. Flankiert wird er von zwei leicht nach hinten versetzten Beifahrersitzen. Das Design des Lenkrads und der Steuertasten orientiert sich an Computerspielen, mit denen die Jugendlichen bestens vertraut sind.

Dank des zugleich als Elektromotor und Generator fungierenden "Super Motors" von Nissan und kompakt bauender Lithium-Ionen-Batterien glänzt der Mixim mit spritzigen Fahrleistungen und einer praxistauglichen Reichweite. Ein Motor treibt die Vorder-, der zweite die Hinterräder an - was den Mixim zum lupenreinen Allrader macht.

Das Nissan Designteam nutzte die modernste verfügbare Antriebstechnik und kleidete sie in eine ausdrucksstarke Coupé-Form . Die wie ein Helmvisier rundgezogene Windschutzscheibe dominiert das Profil. Dreieckige Seitenscheiben, die fließende Dachlinie und das scharf abgeschnittene Heck betonen eine von einem Elektroauto bislang so nicht gekannte Dynamik.

Innen wie außen setzen wie Diamanten geformte Designelemente Akzente. Dazu zählen die seitlichen Lufteinlässe an den Hinterkanten der Türen und mit LED-Einsätzen bestückte Scheinwerfer . Die bis ins Dach reichenden oberen Seitenfenster verbinden die sanft abfallende Dachlinie mit der dramatisch angeschrägten und abfallenden Sicke, die mitten durch die Türen führt. Nach dem Öffnen der Heckklappe präsentiert der Mixim einen geräumigen Kofferraum . Neben den drei fest installierten Sitzen steht ein ausklappbarer vierter Platz hinter dem vorderen Sitzmodul zur Verfügung.

Der Mixim baut auf einem Radstand von 2,53 Metern auf; die Länge beträgt 3,70 Meter, die Breite 1,80 Meter und die Höhe 1,40 Meter. Damit ist das futuristische Elektromobil kürzer und flacher, jedoch etwas breiter als ein heutiger Nissan Micra. Mit 950 Kilogramm Gewicht ist der Mixim zudem bemerkenswert leicht.

Auch wenn die Chancen für eine Serienproduktion eher gering sind, entstand der Mixim in Einklang mit dem Nissan Green Program 2010, in dem sich das Unternehmen zu den Zielen einer nachhaltigen mobilen Gesellschaft verpflichtet.
Micra Studie "Colour + Concept"

Das europäische Nissan Designcenter mit Sitz in London hat für die IAA einen einmaligen Micra C+C realisiert. Wobei das Kürzel C+C diesmal nicht für Coupé + Cabrio, sondern für Colour + Concept steht. Damit wollen die Designer die jüngsten Änderungen an der Micra-Baureihe mit Hilfe neuester Farb- und Lackiertechniken unterstreichen.

Der Micra Colour + Concept erstrahlt in einer Zweifarben-Kontrastlackierung , bei der sich eine dreilagige, auf den Flanken aufgetragene Schicht in Perleffekt-Weiß von der komplett in Gold getauchten Oberseite des Fahrzeugs absetzt. Die verblüffendste Wirkung entfaltet die neuartige "Flüssigmetall"-Lackierung in Gold . Sie zeichnet sich durch intensive Tiefe aus und scheint auf leichten Fingerdruck zu zerlaufen. Den spannenden "Wet"-Effekt bewirken der Grundfarbe zugesetzte Pigmente, deren Partikel dünner und flacher sind als bei konventionellen Metallic-Farben.

Auch innen hoben die Designer den starken Kontrast zwischen oberer und unterer Wagenhälfte hervor. Die Sitze erstrahlen in weißem Ledermit kontrastierenden Details und Ziernähten. Die Bodenteppiche und unteren Cockpitverkleidungen sind mit einem dunkleren Gelbton vom helleren, oberen Teil des Armaturenbretts abgesetzt.

Die jüngste Ausgabe des Micra

Auch ein weiter gereifter Micra macht auf der IAA seine Aufwartung. Zum bevorstehenden fünften Geburtstag der Modellreihe verpasst ihr Nissan ein dezentes Facelift an der Außenhaut, neue Materialien im Innenraum sowie zusätzliche und bedienerfreundliche Technik. Es sind clevere kleine Details wie zusätzlicher Chromschmuck, abgedunkelte Scheinwerfergehäuse und schwarz getönte B-Säulen, die den Micra nun noch erwachsener und moderner erscheinen lassen.

Die auffälligsten Änderungen gab es an der Bugpartie und im Seitenprofil. Die beiden Kühlluftschlitze, die das zentrale Nissan-Logo einfassen, erhielten einen Chromrahmen und neue Lüftungsgitter. Die zuvor in Klarglas ausgeführten Blinker tragen nun blau eingefärbte Linsen. Innen sorgen neue Oberflächen und Farben für ein ebenfalls reiferes und wertigeres Ambiente.

Den Einsatz "nutzerfreundlicher Technologien" hat Nissan im jüngsten Micra noch weiter forciert. Neu ist unter anderem ein Radio/CD-Spieler im Doppel-DIN-Format. Dank einer integrierten Bluetooth-Schnittstelle können Anrufe von einem im Auto mitgeführten Mobil-Telefon über die Freisprechanlage geführt werden. Sie wird mit Hilfe eines Druckknopfs am Lenkrad aktiviert.

Durch einen zusätzlichen AUX-Anschluss können an die Musikanlage des Micra auch MP3-Player angeschlossen werden. Ein weiteres neues Ausstattungsdetail, der Speed Limiter , dient weniger der Unterhaltung als der Sicherheit: Über einen Knopf am Lenkrad aktiviert, warnt ein glockenartiger Ton vor dem Überschreiten der zuvor eingegebenen Höchstgeschwindigkeit.

Fotos vom Nissan-Stand auf der IAA ...

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