Neue Nissan-Modelle auf dem Pariser Autosalon 2008

Alle Neuheiten zielen auf neue Formen urbaner Mobilität in den Großstädten von heute und morgen

Nissans Vision eines künftigen Stadtwagens verkörpert der NUVU (sprich: nu vü). Im wahrsten Sinne des Wortes ein "neuer Blick" auf ein Citycar für das Jahr 2015. Der nur drei Meter lange NUVU ist eine Studie mit einem 2+1-Sitzkonzept . Er zielt auf Pendler, die in punkto persönlicher Freiheit und Komfort keine Kompromisse machen wollen, jedoch erkennen, dass die individuelle Mobilität in unseren Städten einschneidende Veränderungen erfordert.

Der elektrisch betriebene NUVU ist agil, einfach zu fahren und kinderleicht zu parken. Er unterstreicht Nissans Ziel, ab 2010 zunächst in Japan und den USA, ab 2012 weltweit Elektrofahrzeuge verkaufen zu wollen. NUVU ist nicht dieses Auto, nutzt aber bereits viele Techniken und Komponenten des künftigen Serienmodells.

Das in Paris gezeigte Fahrzeug präsentiert sich durch und durch als grünes Konzept : Das zeigen unter anderen die rund ein Dutzend Solarzellen im komplett gläsernen Dach. Wie die Blätter eines Zweiges geformt, leiten sie die gewonnene Energie an die Batterie weiter. Als Verbindungskabel dient dabei ein ins Auto integrierter "Baumstamm". In der Kabine des NUVU hat Nissan zudem so weit wie möglich natürliche, organische und recycelte Materialien verarbeitet.

So kompakt der NUVU von außen ist, so geräumig präsentiert er sich innen. Die Plattform mit einem Radstand von 1,98 Meter ist speziell auf ihn zugeschnitten. 1,70 Meter Höhe und 1,55 Meter Breite schaffen einen luftig-hellen Innenraum.

Damit ist der kleine Nissan für die große Mehrzahl aller Stadtfahrten geräumig genug. Denn der NUVU hat zwei vollwertige Sitze sowie einen Dritten, der bei Bedarf ausgeklappt werden kann. Doch im Gegensatz zu aktuell angebotenen zweisitzigen Stadtwagen offeriert er zusätzlich genug Stauraum für den Supermarkt-Einkauf oder Stadtbummel .

"Der NUVU mag eine Studie sein, doch ist er ein rundum glaubwürdiges Auto", sagt Francois Bancon, Leiter der Abteilung für Zukunfts- und Vorausentwicklung im Ressort Produktstrategie und -planung, Nissan Motor Co., Ltd. "Er ist leicht, sauber und einfach zu fahren . Dazu ist er praktisch, weil sehr kompakt, und versprüht eine Menge Fahrspaß: Die Zukunft des Automobils sieht also am Ende gar nicht so freudlos aus!"

PIXO - der neue kompakte Stadtwagen

Der PIXO ist ein erschwingliches Stadtauto mit niedrigen Emissionen und Verbräuchen sowie einem äußerst attraktiven Preis. Er ist das zweite Beispiel zum Thema "kompaktes Autofahren in Städten unter betont ökologischen Vorzeichen" - doch diesmal mit Blick auf die unmittelbare Zukunft.

Der PIXO hat fünf Türen und vier Sitze . Dank intelligenter Raumaufteilung bietet er genug Platz für Passagiere und Gepäck. Der 1,0 Liter große Dreizylinder präsentiert sich lebhaft und zugleich sparsam. Zur Markteinführung wird der PIXO nach Überzeugung von Nissan zu den Fahrzeugen mit den niedrigsten Betriebs- und Unterhaltskosten im so genannten A-Segment gehören.

Er ist 3.565 Millimeter lang, 1.470 Millimeter hoch und 1.600 Millimeter breit . Sein Radstand beträgt 2.360 Millimeter.

Der in Zusammenarbeit mit der Suzuki Motor Corporation in einem hochmodernen Werk in Delhi (Indien) gebaute PIXO tritt im schnell wachsenden A-Segment an. Doch anders als einige seiner direkten Konkurrenten ist er kein typisches Microcar . Fünf Türen gestatten auch den Fondpassagieren einen bequemen Ein- und Ausstieg. Dennoch bleibt er ausreichend kompakt, um flink den Weg durch das Verkehrsgewühl zu finden.

Ungewöhnlich für diese Fahrzeugkategorie ist die optionale Vierstufen-Wandlerautomatik. Damit stärkt Nissan die Tauglichkeit des PIXO als Stadtauto. Mitte 2009 geht der PIXO an den europäischen Verkaufsstart .

Überarbeiteter NOTE

Seit seiner Markteinführung im Frühjahr 2006 hat sich der Nissan NOTE als dynamische, geräumige und erschwingliche Alternative im Markt der kompakten Familienautos etabliert. Damit er diese Hauptrolle auch weiterhin spielen kann, hat ihm Nissan für die zweite Lebenshälfte eine Reihe gezielter Verbesserungen angedeihen lassen.

Die augenfälligsten Modifikationen finden sich an der Frontpartie . Ein neues Grilldesign sowie ebenfalls neu geformte Stoßfänger und Scheinwerfer lassen den NOTE geschliffener und damit noch hochwertiger erscheinen.

Am Heck sind die charakteristischen Bumerang-Leuchten nun dunkler getönt - ein weiteres subtiles Mittel, um dem NOTE eine stärkere Premium-Anmutung zu verleihen. Zwei neu gestylte Leichtmetallfelgen - im 15- und 16-Zoll-Format - runden die Exterieur-Änderungen ab. Dazu kommen zwei neue Außenfarben : Cider - ein helles Grün, das diesem Nissan bestens steht und ihm eine frische, jugendliche Aura verpasst - sowie das kräftige Burned Orange .

Von dem neu gestalteten Kombi-Instrument profitiert vor allem der Fahrer. Die beiden großen Rundanzeigen für Geschwindigkeit und Motordrehzahl tragen (je nach Ausstattung) feine Zierringe in Chrom oder Silber und sind nun noch klarer ablesbar. Zwischen beiden findet ein neues Display Platz, das die Informationen des Bordcomputers sowie den Kilometerstand und die aktuelle Außentemperatur digital anzeigt.

"Unter der Haut" erfuhr die Fahrwerksabstimmung zugunsten eines harmonischen Abrollkomforts und eines noch direkteren Handlings ein subtiles Feintuning. Denn Fahrspaß genießt bei NOTE-Käufern Priorität.

Nissan Connect: Das neue und erschwingliche Multimedia-System

Die Änderungen am NOTE gehen einher mit dem Debüt von Nissan Connect. Das neue Multimedia-System bündelt Navigations-, Kommunikations- und Audio-Funktionen auf einer kompakten Bedienoberfläche.

Das zusammen mit der Multimedia-Sparte der Bosch-Gruppe entwickelte Nissan Connect besitzt eine ähnlich hohe Bedienerfreundlichkeit wie aktuell verfügbare portable Navigationsgeräte. Entscheidender Vorteil ist die nahtlose Integration in die Mittelkonsole.

Das mit einem berührungssensitiven Touch-Screen-Monitor ausgestattete System vereint ein Satelliten-Navigationssystem mit einem MP3- und WMA-kompatiblen Audio/CD-Deck. Zusätzlich ist über einen AUX-Anschluss , eine USB-Schnittstelle oder per Bluetooth das Abspielen von Sounddateien möglich. Erstmals realisiert hat Nissan darüber hinaus die volle Kompatibilität mit einem mitgeführten iPod .

Eine Bluetooth-Schnittstelle gestattet darüber hinaus das drahtlose Telefonieren mit einem Mobiltelefon.

Nissan Connect wird ab Februar 2009 erstmals im NOTE eingeführt und im Laufe des Jahres schrittweise auch in weiteren Nissan-Baureihen zum Einsatz kommen.

Auch auf der Showbühne: Murano II und QASHQAI+2

Neben diesen designierten Showstars betreten in Paris zusätzlich die zweite Generation des Murano - Crossover-Ikone des Unternehmens - und der Familien-Crossover QASHQAI+2 die Bühne. Letzterer basiert auf dem Konzept des hocherfolgreichen QASHQAI, erweitert es aber um ein vergrößertes Raumangebot und viele praktische Details.

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