Nissan Note - Fahrbericht

Bei einer Ausfahrt konnten wir schon erste Eindrücke mit dem neuen Nissan Note sammeln, der mit dynamischem Styling und viel Platz neue Kunden gewinnen soll.

Die zweite Generation des Nissan Note präsentiert sich optisch sehr dynamisch, bietet dabei aber auch viel Platz. Vor allem die neu gestaltete Frontpartie wirkt sehr harmonisch und verleiht dem kleinen Van einen sehr eigenständigen Charakter.

Besonders sportlich wirkt der Note mit dem optionalen Styling-Pack, welches eine modifizierte Frontschürze und einen Heckspoiler beinhaltet.

Positioniert ist der Note im B-Segment, wo er mit einer Länge von 410 cm schon am oberen Limit zu sehen ist. Neben seinem sportlichen Outfit kann der neue Note aber auch mit vielen inneren Werten glänzen.

Ein sehr modern gestalteter Armaturenträger mit großen, gut ablesbaren Instrumenten und ein variabler Innenraum lassen das Herz junger Familien höher schlagen. Sehr praktisch ist die in der Länge verschiebbare Rückbank. So kann je nach Bedarf der Fokus auf mehr Platz für die Passagiere im Fond oder mehr Platz für das Gepäck gelegt werden.

Ist die Rückbank in der hintersten Position, hat man fürstliche Platzverhältnisse im Fond und noch immer 325 Liter Stauraum im Kofferraum. Schiebt man die Bank dann in die vorderste Position, stehen 411 Liter zur Verfügung. Bei umgeklappter Rückbank sogar 2012 Liter.

Neben dem großzügigen Platzangebot kann der neue Nissan Note aber auch mit seiner Sicherheitsausstattung punkten. Das Nissan Safety Shield bietet neben den obligatorischen Zugaben wie ESP, ABS und sechs Airbags auch einen Toter-Winkel-Assistenten, einen Spurhalte-Assistenten und ein System zur Erkennung beweglicher Objekte.

Der Around View Monitor bietet einen 360 Grad Rundumblick via 5,8"-Touchscreen-Monitor in der Mittelkonsole, der auch ein Navigationssystem beheimatet. Die neueste Generation des NissanConnect-Systems beinhaltet auch die Verbindung zum Internet, bei der eine "Send-to-Car"-Funktion von Google enthalten ist. Damit kann man vor Fahrtantritt zu Hause oder im Büro die Route planen und an das Navi schicken.

Erhältlich ist der Nissan Note in den drei Ausstattungslinien Visia, Acenta und Tekna. Schon in der Basisversion sind eine Start/Stopp-Automatik, sechs Airbags und ein Tempomat inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer mit an Bord.

Ab der Acenta-Ausstattung sind dann auch schon eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorne und hinten, ein höhenverstellbarer Fahrersitz und 15"-Leichtmetallfelgen an Bord. Auf Wunsch gibt es im Acenta auch das NissanConnect und Nissan Safety Shield.

Diese beiden Extras sind dann beim Tekna schon serienmäßig an Bord, darüber hinaus gibt es noch das Nissan Intelligent Key-System, 16"-Alufelgen, Nebelscheinwerfer, eine Teillederausstattung und das Family-Paket.

Bei der Motorisierung können die Kunden zwischen dem 1,2 Liter 3-Zylinder mit 80 PS (59 kW), dem 1,2 Liter 3-Zylinder DIG-S mit 98 PS (72 kW) oder dem 1,5 dCi Turbodiesel mit 90 PS (66 kW) wählen.

Für unsere erste Ausfahrt haben wir den sparsamen Diesel gewählt, der im Schnitt mit 3,6 Liter pro 100 Kilometer auskommen soll, was einen CO2-Ausstoß von nur 92 g/km ergibt. Der Diesel ist serienmäßig an ein manuelles 5-Gang-Getriebe gekoppelt, an dem auch schaltfaule Fahrer ihre Freude haben werden.

Die Gänge lassen sich leicht einlegen, und der Motor verfügt mit seinen 200 Nm Drehmoment auch über ein ausreichendes Kraftpotential beim Herausbeschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich.

Zudem verrichtet der Motor seine Arbeit extrem leise, selbst bei Autobahntempo ist der Note für ein Fahrzeug seiner Klasse außergewöhnlich leise. Die leichtgängige Lenkung macht vor allem in der Stadt viel Spaß, da der Note dadurch sehr wendig wird.

Bei der Straßenlage haben die Techniker einen guten Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit gefunden, der Note federt Bodenunebenheiten sehr gut weg und liegt dennoch gut in den Kurven.

Auch beim Verbrauch konnte uns der Note schon überzeugen, auf unserer über 150 Kilometer langen Testrunde hat er sich im Schnitt mit 4,3 Liter pro 100 Kilometer begnügt.

Mit dem neuen Note ist Nissan auf jeden Fall ein großer Wurf gelungen. Er bietet moderne Technik gepaart mit einem großzügigen Platzangebot und einem dynamischen Styling. Sehr fair kalkuliert wurde auch der Preis, der Nissan Note 1,2 Visia mit 80 PS startet bei 14.490 Euro, die Acenta-Ausstattung startet mit gleichem Motor bei 15.990 Euro.

Der Nissan Note Tekna ist nur mit dem 1,5 dCi Diesel (ab 21.090 Euro) oder dem 1,2 DIG-S Benziner (ab 20.090 Euro) erhältlich. Auf Wunsch gibt es den DIG-S Motor auch mit einem CVT-Getriebe. Wer sich für den neuen Note interessiert, muss sich aber noch in Geduld üben, der Marktstart in Österreich ist erst im Herbst 2013.

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