Das Design des neuen Opel Astra

Für den Kompakten haben die Designer viele Elemente des mehrfach ausgezeichneten Insignia übernommen.

Opel präsentierte heute seinen neuen Astra vor Journalisten und erläuterte das neue Aussehen des künftigen Bestsellers. Für den Kompakten haben die Designer viele Elemente des mehrfach ausgezeichneten Insignia übernommen oder sich von ihnen inspirieren lassen.

Der Öffentlichkeit wird der kompakte Opel erstmals auf der diesjährigen IAA in Frankfurt gezeigt. Die Front wird geprägt von dem flachen, trapezförmigen Kühlergrill, den ein großer Opel-Blitz ziert. Darunter strahlt ein großer Lufteinlass Sportlichkeit und Dynamik aus. Die Frontscheinwerfer sind gemeinsam mit dem Tagfahrlicht pfleilförmig angeordnet, weiter unten sind die Blinker in separaten, chromverzierten Gehäusen platziert. Die Seitenblinker befinden sich in den vorderen Kotflügeln oben hinter dem Radausschnitt.

An der Seite zieht sich die dynamische sichelförmige Sicke nach hinten Richtung C-Säule nach oben, wo sie mit der Seitenfenstergrafik korrespondiert, was dem Astra noch zusätzliche Dynamik verleihen soll. Die fließenden Linien der Silhouette verbinden die kraftvolle Schulterlinie mit dem ausdrucksstarken Heck .

Das Astra-Design interpretiert auch Elemente aus der Opel-Historie neu, wie beispielsweise die Grafik von Seitenfenstern und C-Säule, die an einen der Vorgänger, das Kadett B Coupé erinnern sollen.

Die Silhouette ist durch die weit nach vorn gezogene, flache Windschutzscheibe und die nach hinten abfallende Dachlinie gekennzeichnet. Dabei haben die Designer klare Anleihen am Insignia genommen. Die stark geneigten A-Säulen gehen in die flache Motorhaube über, die in die schmalen Klarglas-Scheinwerfer mündet. Der dunkle Untergrund verstärkt Tiefe und dreidimensionale Anmutung der Leuchten und das pfeilförmige Tagfahrlicht in ihren äußersten Spitzen.

Die gesamte Fensterfront ist von einer mattierten Chromleiste eingefasst, was in der Kompaktklasse eine Besonderheit darstellt. Vor den hinteren Radläufen findet sich das Sichel-Thema , das im Insignia die Fronttüren ziert. Im Astra verläuft die Linie genau umgekehrt , nämlich nach hinten oben und verleiht dem neuen Astra seine Eigenständigkeit. Zusammen mit der aufwärts gerichteten Sichel betonen das dreieckige hintere Seitenfenster, die abfallende Dachlinie sowie die bis weit in die Seiten reichende Heckscheibe die dynamischen Proportionen des Autos.

In der Rückansicht wirkt der neue Astra ebenfalls deutlich dynamisch.

Die Schulterlinie fließt in die dreidimensionalen geformten Heckleuchten . Zudem hat das Heck einen sehr muskulösen Charakter. Die markanten Proportionen wurden durch kräftige Karosserieschultern in Kombination mit der herumreichenden C-Säule und der sich nach unten verjüngenden Heckscheibe erzielt. Der kleine Heckspoiler am Dach soll nicht nur optische Akzente setzen, sondern auch die Aerodynamik verbessern.

Die neu entwickelten Stoßfänger sollen bei Kollisionen den Schaden am Fahrzeug gering halten und dabei das Verletzungsrisiko für Passagiere und Passanten gleichzeitig minimieren sowie die Reparaturkosten und Versicherungsprämien senken. Diesen Bemühungen ist unter anderem die weit nach unten reichende Windschutzscheibe und die weiter oben endende Motorhaube geschuldet.

Im Innenraum verfügt das Kompaktmodell im Vergleich zum Vorgänger über mehr Ablagemöglichkeiten , wie beispielsweise eine multifunktionale Mittelkonsole, ein Mini-Handschuhfach auf der Fahrerseite oder ein Schubfach unter dem Beifahrersitz.

Der im neuen Astra optional erhältliche AGR-zertifizierte Sitz stellt mit seinen 18 verschiedenen Verstellmöglichkeiten das aktuelle Maß in Sachen rückengerechtes Sitzen dar und wurde, wie auch schon der Sitz des Insignia, von „Aktion Gesunder Rücken “ (AGR) ausgezeichnet.

Auch im Innenraum finden sich wieder Anleihen aus dem Insignia. So ist zum Beispiel das Lenkrad vom großen Bruder übernommen worden. Zudem lag hier ein besonders Augenmerk auf der Haptik und der Verarbeitung der verwendeten Materialien. Wie beim Insignia legten die Verantwortlichen großen Wert auf die Güte der Materialien.

auto-reporter

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