Opel Insignia Country Tourer - Fahrbericht

Mit dem Facelift des Insignia hat Opel auch den Country Tourer auf den Markt gebracht. Wir sind den Kombi im Offroad-Look in der stärksten Variante gefahren.

Auf der IAA im September 2013 hat Opel den Insignia Country Tourer erstmals präsentiert, seit kurzem ist der Kombi auch im Offroad-Look erhältlich. Im Vergleich zum Insignia Sports Tourer ist der Country Tourer rundum mit grauen Leisten beplankt, verfügt über Allradantrieb und eine etwas höher gelegte Karosserie, die ihn auch abseits befestigter Straßen voran bringen soll.

Bei einer ersten Ausfahrt konnten wir die Vorzüge des geräumigen Kombis jetzt kennen lernen. Als Motorisierung haben wir den neuen 2,0 Liter SIDI-Turbo gewählt, der über eine Leistung von 250 PS (184 kW) verfügt.

Sein maximales Drehmoment von 400 Nm liefert der neue Benziner zwischen 2.500 und 4.500 U/Min. Aber schon unter 2.500 Umdrehungen liefert der Turbomotor viel Kraft und verfügt auch über eine gute Elastizität. Das serienmäßige manuelle 6-Gang-Getriebe lässt sich butterweich schalten und ist eher kurz übersetzt, was vor allem beim Spritsparen hilft.

Dabei lässt sich der 492 cm lange Kombi aber sehr dynamisch bewegen, die Größe merkt man kaum, wenn man ihn wie wir über die kurvigen Küstenstraßen in Kroatien bewegt. In 7,9 Sekunden sprintet der Insignia Country Tourer mit dem 2,0 Liter SIDI-Turbo von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 235 km/h.

Dank dem Allradantrieb bringt der sportliche Kombi im Offroad-Look die Kraft auch perfekt auf die Straße, und auch leichtes Gelände ist kein Problem für das neue Opel-Topmodell. Dank elektronisch gesteuertem Hinterachs-Sperrdifferenzial wird die Kraft bestmöglich auf die Räder verteilt.

Im Innenraum erwartet die Passagiere dann sehr viel Platz und auf Wunsch auch eine Ausstattung, die schon in Richtung Premium anklopft. So sind neben adaptivem Tempomat, Spurverlassenswarnung und Auffahrwarnung auch klimatisierte Sitze und eine Nappa-Lederpolsterung erhältlich.

Das neu gestaltete Armaturenbrett kommt mit einem großen Monitor, auf dem neben dem Tacho auch die Navi-Daten, der Bordcomputer und weitere Informationen zum Fahrzeug eingeblendet werden können.

In der neu gestalteten Mittelkonsole findet sich ein 8"-Navi-Display. Die Steuerung erfolgt entweder über Touchscreen, Touchpad oder per Spracheingabe. Beim Start dauert es etwas lange, bis das System die Karte einblendet, einmal in Fahrt funktioniert das neue System aber sehr gut.

Das großzügige Platzangebot freut auch die neue Opel-Markenbotschafterin GuGabriel, die sich die Präsentation des neuen Insignia Country Tourer natürlich nicht entgehen lies. Bei diesem Modell gefällt der Musikerin vor allem das schnittige Design und der große Kofferraum, in dem problemlos ein großes Keyboard untergebracht werden kann. Das Fassungsvermögen von 540 Liter kann durch Umklappen der Rückbank auf bis zu 1.530 Liter erweitert werden, womit auch gleich die Instrumente einer ganzen Band befördert werden könnten.

Mit dem Insignia Country Tourer hat Opel nicht nur ein neues Topmodell im Sortiment, sondern auch eine interessante Alternative zum Sports Tourer, die vor allem all jene ansprechen wird, die eine etwas höhere Sitzposition und die Offroad-Optik schätzen.

Der günstigste Insignia Country Tourer startet bei 37.190 Euro, mit dem neuen Turbomotor ist er ab 41.790 Euro erhältlich.

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