Opel Insignia : Neueinstieg in die obere Mittelklasse

Sportlich markante Limousine und Fließheck

Bei Opel sieht man in diesen Tagen auf der Londoner Automobil-ausstellung nur zufriedene Gesichter. Es ist geschafft, der neue Mittelklasse-Wagen Opel Insignia steht da und macht eine gute Figur. Nun geht es nur noch darum, bis zum Start des neuen Topmodells, das zum Jahresende beim Händler stehen wird, auch genug Interessenten vom Neuen zu überzeugen. Design und Technologie sollen den Erfolg bringen.

Der Insignia steht nicht nur für einen Neuanfang der beiden General Motors-Marken Opel und Vauxhall in der gehobenen Mittelklasse. Sein Design markiert gleichzeitig die neue Linie des Hauses. Sportlich markant sehen beide Varianten aus - die Limousine mit dem Stummelheck und die mit dem Fließheck - im Automobilenglisch "Hatchback" genannt. Opel will mit dem Insignia zu neuen Ufern aufbrechen.

In Interviews sprach Opel-Chef Hans Demandt bereits davon, mit dem Hatchback entfalle beim Insignia die Notwendigkeit, später unbedingt noch ein Coupé nachlegen zu müssen. In der Tat reiht sich dieser Insignia in die Geschichte der viertürigen Coupés ein, mit der einst Mercedes mit dem CLS begann und die inzwischen auch von Jaguar mit dem XF und Volkswagen mit dem Modell CC geprägt worden ist. Autos, die mit sehr viel Gefühl für schöne Karossen gestaltet wurden. Schönheit zahlt sich in diesem Fall auch mit einem geringen Luftwiderstand aus. Der Luftwiderstandsbeiwert liegt bei vorbildlichen 0,27.

Innen setzt sich dieser Eindruck fort. Nicht nur die komplett neu entwickelten Sitze prägen hier eine edel-sportliche Umgebung. Auch bei allen anderen Elementen zeigt sich das Bemühen um einen hochwertigen Auftritt. Die Armaturentafel beginnt mit sanft ansteigender Rundung in den Türen und schwingt sich in sanftem Bogen über die breite Mittelkonsole bis in die zweite Tür. Holz, klassische Rundinstrumente für den Fahrer, Chrom und ein großzügiges Bedienfeld auf der Mittelkonsole verbreiten innen mehr als nur den Hauch von Premium.

Auch bei der Technologie ließ sich Opel nicht lumpen. Mit dem neu entwickelten aufpreispflichtigen Allradsystem "Adaptive 4x4" kommt noch mehr Traktion und Stabilität an Bord. Das mechatronische "Flexride"-Fahrwerk des Allrad-Insignia passt sich mit Hilfe der "Adaptive Stability Technology" an die jeweilige Fahrsituation an. Mit diesem System kann der Fahrer ein individuelles Set-up für seinen Insignia wählen.

Das Kamera-System "Opel Eye" kann Verkehrszeichen erkennen und den Fahrer an sie erinnern, wenn`s nötig wird. Das Wasser für die Scheibenwaschanlage wird beheizt. Und das weiter entwickelte "Adaptive Forward Ligthing" sorgt jederzeit für die richtige Einstellung der Scheinwerfer. Dazu gehört auch die automatische Steuerung des Fernlichts, so dass der Fahrer immer die optimale Sicht geboten bekommt, ohne den Gegenverkehr zu blenden.

Der Insignia tritt mit drei Vierzylinder-Benzin-Motoren zwischen 85 kW / 115 PS und 162 kW / 220 PS und einem Sechszylinder-Benziner mit 191 kW / 260 PS an. Dazu kommen drei Dieselmotoren mit vier Zylindern und zwei Litern Hubraum, die zwischen 81 kW / 100 PS und 118 kW / 160 PS Leistung aufweisen. Alle Motoren werden serienmäßig mit einem Sechs-Gang-Handschalter oder gegen Aufpreis mit einer Sechs-Gang-Automatik geliefert.

Auf den ersten Blick, wie er auf einer Messe nur möglich ist, fällt es leicht, dem Insignia Erfolg vorherzusagen. Den will Opel mit dem Neuen auch unbedingt erreichen. Denn der erneute Einstieg in die gehobene Mittelklasse stellt sicherlich in zweifacher Hinsicht ein Wagnis dar. Die Vectra-Fahrer sind vermutlich vielfach auch bei anderen Marken gelandet und neue Käuferschichten zu erschließen fällt nie leicht. Aber der Insignia bringt dafür die besten Voraussetzungen mit, im Markt der gehobenen Mittelklasse den Haifisch zu geben.

auto-reporter

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