Der sportliche Opel Insignia OPC

Ein 2.8 V6 Turbo mit 325 PS treibt den stärksten Serien-Opel aller Zeiten an.

Dynamisches und leidenschaftliches Autofahren hat bei Opel einen neuen Namen: Insignia OPC . Der 2,8 Liter große V6-Turbo-Benziner mit 239 kW / 325 PS und bärenstarken 435 Newtonmeter Drehmoment macht ihn zum stärksten Serien-Opel aller Zeiten. Die OPC-Variante des Autos des Jahres 2009, die ab Herbst in den drei Karosserieformen Stufen- und Schräghecklimousine sowie Sports Tourer auf den Markt kommt, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h (abgeregelt) und absolviert den Sprint von null auf Tempo 100 in nur sechs Sekunden.

Zum zehnten Geburtstag der erfolgreichen OPC-Modellreihen hat Opel dem sportlichsten Insignia zahlreiche hochwertige Hightech-Features implantiert. Als erstes OPC-Modell ist der Insignia mit adaptivem 4x4-Allradantrieb und elektronischem Sportdifferenzial ausgestattet . Diese Komponenten sind ebenso serienmäßig wie das FlexRide Premium-Fahrwerk, dem die Entwickler einen gezielt sportlichen, fahraktiven Charakter gegeben haben. Die Recaro-Vordersitze mit vierfach einstellbarer Lordosenstütze und Sitzflächenverlängerung sind die ersten reinrassigen Sportsitze der gesamten Autoindustrie, die das begehrte Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) erhalten haben.

Schon im Stand sieht der Insignia OPC so dynamisch aus wie er sich fährt: Zu seiner markanten Optik tragen die säbelzahnartigen Lufteinlässe tief unten in der Kühlermaske ebenso bei wie die Seitenschweller, der integrierte Heckspoiler und die serienmäßigen 19-Zoll-OPC-Räder. Auf Wunsch sind sogar 20-Zöller lieferbar. Heckakzente in Mattchrom sowie die ausdrucks- und klangstarke Auspuffanlage mit zwei in die Heckschürze integrierten Endrohren unterstreichen den sportlichen Auftritt.

Auch der Innenraum trägt Sportdress - mit dunklem Dachhimmel, Recaro-Sitzen vorn, einem speziellen Schalthebel sowie einem unten abgeflachten Sportlenkrad. Wählt der Fahrer den auf maximale Fahrstabilität getrimmten OPC-Modus des FlexRide-Fahrwerks, "glühen" die Instrumente rot.

"Während die ecoFLEX-Version eine einzigartige Stellung unter den besonders umweltfreundlichen Limousinen einnimmt, würzt die OPC-Variante die Insignia-Familie mit ein wenig feurigem Chili", so Opel-Chef Hans Demant. "Der Insignia OPC ist der erste Vertreter einer neuen Art von Hochleistungsautos bei Opel - souveräne Kraft und  ein Spitzen-Fahrwerk sorgt für jede Menge Fahrspaß."

Fahrwerk: Sportlich und sicher - ohne Kompromisse beim Komfort

Der Insignia OPC ist das erste OPC-Modell, das mit adaptivem 4x4-Allradantrieb und Sportdifferenzial, der elektronischen Mitten- und Hinterachsdifferenzialsperre, ausgestattet ist. Die Drehmomentverteilung des Allradantriebs wurde dabei so eingestellt, dass sie die OPC-Philosophie optimal widerspiegelt.

FlexRide , das mechatronische Fahrwerkssystem des Insignia OPC, passt sich nicht nur an Fahrsituation und Fahrstil an, sondern berücksichtigt auch die Fahrer-Vorlieben. Drei Programme stehen zur Wahl : Der Standard-Modus bietet eine stimmige Rundum-Charakteristik für jeden Tag, während die spezielle Sport-Einstellung für ein Plus an Agilität sorgt: Die Fahrwerksaufhängung wird härter und das Rollen der Karosserie um die Längsachse nimmt ab. Mit Aktivieren des OPC-Modus startet der Fahrer in die dritte Dimension: Die Lenkung reagiert direkter, das Gaspedal spricht schneller an und das Fahrwerk schaltet in den Hochleistungsmodus. Als zusätzlicher optischer Reiz werden die Zifferblätter rot illuminiert.

Speziell für den Insignia OPC schufen die Ingenieure des Opel Performance Centers in Rüsselsheim eine Vorderradaufhängung mit "HiPerStrut" (High Performance Strut = Hochleistungs-Federbein). Mit reduzierter Spreizung und kürzerer Spindellänge ist es eine Weiterentwicklung der McPherson-Konstruktion des "normalen" Insignia. Die Lenkung wird weitgehend von störenden Krafteinflüssen entkoppelt, das Auto bekommt mehr Grip und dankt es mit besserem Kurvenverhalten . Mit höchster Präzision und bestem Feedback vermittelt der Insignia OPC dem Fahrer so das sportlich-knackige Gefühl, das dieser von seinem Auto erwartet.

Der neue Opel-Spitzensportler ist mit einer Brembo-Vierkolben-Bremsanlage mit 355 x 32 Millimeter großen, gelochten Scheiben und Hochleistungs-Bremsklötzen ausgestattet. Die Bremssättel sind aus hochfestem Aluminium gefertigt. Speziell für die Vorderachse des Insignia OPC wurden sogenannte schwimmende "Dual-Cast"-Bremsscheiben entwickelt: Sie bestehen aus einem gusseisernen Reibring und einem Topf aus Aluminium.

Nach ausgiebigen Tests sowohl auf der Nürburgring-Nordschleife als auch auf öffentlichen Straßen wählten die Ingenieure Pirelli P Zero-Reifen der Dimension 245/40, die auf die serienmäßigen, im Drückwalzverfahren gefertigten 19-Zoll-Felgen aufgezogen sind. Auf Wunsch sind geschmiedete 20-Zoll-Räder mit 255/35-Pneus erhältlich.

Motor: Stärkstes Serientriebwerk der Opel-Geschichte

Der Insignia OPC beschleunigt in sechs Sekunden von null auf Tempo 100 und erreicht 250 km/h Spitze (abgeregelt). Auch sein Durchzugsvermögen ist bemerkenswert: In nur 7,1 Sekunden beschleunigt er im fünften Gang von 80 auf 120 km/h.

Die neue, 325 PS starke OPC-Version des 2.8 V6 Turbo profitiert von einer speziellen Kalibrierung der Motorsteuerung. Außerdem wurde der Turboladedruck auf 0,9 bar erhöht und ein verbessertes Abgassystem reduziert den Gegendruck. Die vom Spezialisten Remus entwickelte Auspuffanlage aus rostfreiem Edelstahl ist 20 Prozent leichter als ihr Serien-Pendant. Und da der angemessene Motorsound bei einem so sportlichen Modell besonders wichtig ist, haben die Akustik-Ingenieure von Opel neue Mittel- und Endschalldämpfer entwickelt.

Der neue 2.8 V6 Hightech-Turbo gibt seine Kraft an ein Sechsgang-Schaltgetriebe ab. Für ein Optimum an sportlicher Performance wurde die Achsübersetzung im Vergleich zum normalen V6 Turbo der Insignia Sport- und Cosmo-Versionen von 3,77 auf 3,90:1 verkürzt.

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