Peugeot , Citroen und Fiat mit neuen Kastenwagen

Neue Modellfamilie als Gemeinschaftsproduktion

Jean-Martin Folz, der Konzernchef von PSA Peugeot Citroen, und Sergio Marchionne, der geschäftsführende Direktor von Fiat, präsentierten heute in Sevel Nord eine neue Modellfamilie von kompakten Kastenwagen. Diese neuen Fahrzeuge kommen ab Mitte Jänner 2007 in den Handel und treten die Nachfolge von Peugeot Expert, Citroen Jumpy und Fiat Scudo an, deren Namen sie weiterführen.

Der neue kompakte Kastenwagen bietet eine breite Palette von Karosserievarianten mit mehr Volumen (5 bis 7 m³) und Nutzlast (1000 und 1200 kg). Dank dieser Vielfalt kann den gewerblichen Nutzern ein auf ihren spezifischen beruflichen Bedarf zugeschnittenes Produkt angeboten werden. Außerdem erweitern die beiden Gruppen ihr Angebot um einen neuen Typ PKW. Dieses voll verglaste Kombimodell ähnelt einem Minivan im XXL-Format, mit dem sich bis zu neun Personen befördern lassen.

Die Fertigung dieser kompakten Kastenwagen findet in Valenciennes (Frankreich) im Werk Sevel Nord statt, das beiden Gruppen gehört und über rund 4.400 Arbeitsplätze verfügt. In dieser Produktionsanlage, die von PSA Peugeot Citroen operativ geführt wird, werden auch die Großraumlimousinen der gehobenen Kategorie für die Marken Peugeot, Citroen, Fiat und Lancia montiert. Die Produktionskapazität beträgt 130.000 Einheiten pro Jahr im Drei-Schicht-Betrieb.

Die nächste Phase dieser Offensive wird 2008 eingeläutet, wenn ein unter der Federführung von Tofas in der Türkei gefertigter Minikastenwagen auf den Markt kommt.