Autositze im Crashtest : 4 x Bestnote für Renault

In allen Einzeldisziplinen die höchste Wertung

Die Renault Modelle Clio, Modus, Scénic und Laguna erhielten beim jüngsten Autositz-Crashtest der International Insurance Whiplash Prevention Group die höchste Note "gut". Auch bei den Einzelwertungen "Geometrie" und "Aufpralltest" vergaben die Prüfer für die Sitze dieser vier Renault Modelle jedes Mal die Maximalwertung "gut". Von allen 162 getesteten Sitzen erhielten nur 35 das Prädikat "gut", einige Hersteller nahmen am Test gar nicht erst teil.

Den umfangreichen Heckaufprall-Test hat das englische Thatcham-Institut im Auftrag der International Insurance Whiplash Prevention Group durchgeführt. Dabei wurde mit einem speziellen Testschlitten, einem Dummy und den Fahrersitzen fast aller gängiger Autotypen ein typischer Heckaufprall mit einer Geschwindigkeit von 16 km/h simuliert. Der Versuchsaufbau sah zunächst einen geometrischen Test vor, bei dem die Höhenverstellbarkeit und die Entfernung der Kopfstütze zum Hinterkopf gemessen wurden. War der Kopf in Normalposition mehr als acht Zentimeter von der Stütze entfernt, galt der Sitz bereits als durchgefallen und wurde keinem Schlittentest mehr unterzogen.

Mit den als "gut" bewerteten Modellen Clio und Modus stellt Renault unter Beweis, dass auch Kleinwagen dieselbe hohe Sicherheit wie Fahrzeuge größerer Klassen aufweisen können. Dies gilt auch für die Rücksitze: So bieten der neue Clio und der Modus als erste Modelle in der Kleinwagenklasse auch auf den hinteren äußeren Plätzen pyrotechnische Gurtstraffer in Kombination mit Gurtkraftbegrenzern. Diese Sicherheitsausstattung war bisher für die Rücksitze nur in größeren Modellen erhältlich.

Um auch Kinder optimal zu schützen, bietet Renault für die Modelle Clio, Scénic, Grand Scénic, Laguna und Espace die integrierte Kinderkopfstütze an. Sie wurde exklusiv von Renault entwickelt und ist bei keinem anderen Automobilhersteller erhältlich. Ihr Schutzpolster lässt sich mit einem Handgriff in ein U-förmiges Schutzkissen verwandeln, das den Kopf des kleinen Passagiers an drei Seiten umschließt. Die beiden seitlichen Flügel der Kopfstütze geben dem Kopf eines schlafenden Kindes den nötigen Halt und entlasten so die Nackenmuskulatur. Die in die Seitenpartie integrierte Gurtführung sorgt zudem dafür, dass der Gurt nicht am Hals scheuert und stets optimal über Schulter und Brustkorb verläuft.

Die International Insurance Whiplash Prevention Group ist ein Zusammenschluss zahlreicher Versicherungsverbände und ihrer Testinstitute rund um den Globus mit dem Ziel, Unfall-Verletzungen zu vermindern. Auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist Mitglied dieser Vereinigung.
In Deutschland erleiden rund 200.000 Menschen pro Jahr nach einem Heckaufprall das gefürchtete Halswirbelsäulen-Schleudertrauma mit sehr schmerzhaften und langwierigen Folgen.

Kommentare