Renault und Nissan bieten ab 2011 Elektroautos an

Leistungsstarke und wettbewerbsfähige Null-Emissionen-Modelle geplant

Die Renault Nissan Allianz und der größte französische Stromversorger Electricité de France (EDF) haben heute ein Abkommen zur Förderung der emissionsfreien Mobilität in Frankreich unterzeichnet. Ziel ist es, ab 2011 Serienfahrzeuge mit reinem Elektroantrieb und eine landesweite Infrastruktur mit " Stromtankstellen " anzubieten.

Bis Jänner 2010 werden beide Partner den Energiebedarf und die erforderliche Anzahl von Ladestationen analysieren, die nationalen und europäischen Gesetzesgrundlagen prüfen und die technischen sowie finanziellen Rahmenbedingungen klären, um bis 2011 eine flächendeckende Infrastruktur für die Energieversorgung der Elektroautos aufzubauen.

Ziel: Größter Anbieter von Elektrofahrzeugen

Die Renault Nissan Allianz will langfristig der größte Anbieter für Elektrofahrzeuge weltweit werden. Der französische Stromversorger EDF verfügt derzeit bereits über die weltweit größte Flotte von Elektrofahrzeugen und kann auf jahrzehntelange Erfahrungen mit elektrisch betriebenen Automobilen zurückgreifen.

Neben Frankreich hat die Renault Nissan Allianz bereits Vereinbarungen über die Einführung von reinen Elektrofahrzeugen in Israel, Portugal, Dänemark, im US-Bundesstaat Tennessee sowie der japanischen Präfektur Kanagawa abgeschlossen.

"Die Renault Nissan Allianz hat sich dazu entschlossen, schnellstmöglich Null-Emissionen-Fahrzeuge anzubieten, um die individuelle Mobilität vor dem Hintergrund hoher Ölpreise und der höchstmöglichen Umweltschonung auch in Zukunft sicherzustellen", erklärte Carlos Ghosn, Vorstandsvorsitzender und Chief Executive Officer von Renault und Nissan, anlässlich der Vertragsunterzeichnung. "Dank unserer Partnerschaft mit EDF werden wir unseren französischen Kunden ab 2011 leistungsstarke, bedienungsfreundliche und erschwingliche Elektrofahrzeuge anbieten können."

"Diese Partnerschaft setzt ein wegweisendes Startsignal für Generationen von sauberen, wettbewerbsfähigen und ökologischen Fahrzeugen", bestätigte der EDF-Vorstandsvorsitzende Pierre Gadonneix. "Wir stellen uns der vereinten Herausforderung aus individueller Mobilität, wirtschaftlichem Wachstum und Klimaerwärmung ."

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