Renault bietet besten Schutz auch für Fondpassagiere

Verbesserte Sicherheit auch bei Kleinwagen

Der bestmögliche Schutz der Fondpassagiere auch bei Kleinwagen bildet einen aktuellen Arbeitsschwerpunkt der Renault Experten. So bieten der neue Clio und der Modus als erste und bisher einzige Modelle in der Kleinwagenklasse auch auf den hinteren, äußeren Plätzen pyrotechnische Gurtstraffer in Kombination mit Gurtkraftbegrenzern . Diese erstmals 2001 im Laguna eingesetzte Sicherheitsausstattung war bisher für die Rücksitze nur in größeren Modellen erhältlich.

Ergebnisse der Renault Unfallforschung belegen, dass 70 Prozent der getöteten oder schwer verletzten Fondpassagiere Erwachsene sind. Die größte Gefahr stellt dabei das Durchrutschen des Beckens unter dem Gurtband dar. Um diesen "Submarining"-Effekt zu verhindern, verfügen der neue Clio und der Modus im Fond über pyrotechnische Gurtstraffer und Anti-Submarining-Stützen unter dem Sitzpolster. Zudem wurden die Befestigungspunkte der Gurte überarbeitet, damit das untere Gurtband exakt über das Becken verläuft und nicht über den wesentlich empfindlicheren Bauch. Diese Ausstattung fixiert den Körper bei einem Unfall optimal im Sitz.

Der pyrotechnische Gurtstraffer ist in die Aufrollvorrichtung des Gurtbandes integriert und zieht den Gurt bei einem Frontalaufprall eng an den Körper, um Fahrer und Mitfahrer in ihren Sitzen zu halten. Der Gurtkraftbegrenzer gibt das Gurtband nach dem Aufprall kontrolliert wieder frei und reduziert damit ab einem bestimmten Schwellenwert die auf den Oberkörper einsetzenden Kräfte des Sicherheitsgurts.

Jeder dritte Fondpassagier, der in Europa in einen Unfall verwickelt wird, ist ein Kind unter zehn Jahren. Insgesamt werden jedes Jahr europaweit 60.000 Kinder bei einem Verkehrsunfall verletzt. Der Grund dafür sind häufig fehlende oder nicht dem Alter des Kindes entsprechende Kindersitze. In 22 Prozent der Fälle könnten laut der Renault Unfallforschung schwere Verletzungen vermieden werden, wenn die geeignete Sicherheitsausstattung verwendet würde.

Ein Kind ist kein kleiner Erwachsener und muss dementsprechend anders geschützt werden . So ist zum Beispiel die Halswirbelsäule eines Babys noch zu schwach, um bei einer Kollision der Belastung durch die Kopf-Beschleunigung standzuhalten. Zudem sind die Beckenknochen des Kindes noch nicht voll ausgebildet, so dass der empfindliche Bauchbereich weniger geschützt ist. Deshalb garantiert bei kleinen Passagieren bis zu zehn Jahren nur der richtige Kindersitz maximale Sicherheit.

Renault führte bereits 1998 das Isofix-Befestigungssystem ein, das heute zur Serienausstattung aller Renault Pkw-Modelle zählt. Diese Technik ermöglicht es, Kindersitze ganz einfach auf genormte, fest im Pkw installierte Verankerungsringe zu schieben und unverrückbar einzurasten. Montagefehler, wie sie bei der herkömmlichen Fixierung mit dem Sicherheitsgurt häufig zu beobachten sind, werden hierdurch vermieden. Die Isofix-Befestigung besteht aus zwei Haltebügeln zwischen Sitzfläche und Rückenlehne, in die der Kindersitz sicher einrastet. Die Rückenlehne des Kindersitzes kann durch einen Verankerungsring im Gepäckraum hinter der Rückenlehne der Rücksitze zusätzlich fix verbunden werden. Damit wird verhindert, dass der in Fahrtrichtung installierte Sitz bei einem Unfall nach vorne kippt. Renault hat dieses System beim neuen Clio um einen weiteren Befestigungsring unterhalb des Sitzes bzw. zwei Ringen unterhalb dem Sitzkissen auf der Rücksitzbank erweitert, der den Kindersitz bei der Reboard-Fixierung zusätzlich stabilisiert. Für Kinder von bis zu zwei Jahren, zwei bis vier Jahren und vier bis zehn Jahren bietet Renault für jede Altersklasse ein komplettes Programm mit Isofix-Kindersitzen an.

Um auch Kindern im Fond optimalen Schutz zu bieten, ist der neue Clio mit einem integrierten Kindersitz auf dem mittleren Platz der Rückbank ausgestattet (serienmäßig ab Expression). Damit sich die kleinen Passagiere korrekt hinsetzen können, wurde das Sitzkissen verkürzt und erhöht. Das Gurtschloss wurde dabei tiefer platziert und nach vorne verlegt, damit der Sicherheitsgurt exakt über dem Becken des Kindes verläuft. So wird der Submarining-Effekt verhindert. Das obere Gurtband verläuft so über die Rückenlehne, dass es nicht den Hals berührt.

Darüber hinaus bietet Renault für den mittleren Fondplatz des Clio die neu entwickelte integrierte Kinderkopfstütze an. Ihr Schutzpolster lässt sich mit einem Handgriff in ein U-förmiges Schutzkissen verwandeln, das den Kopf des kleinen Passagiers an drei Seiten umschließt. Die beiden seitlichen Flügel der Kopfstütze geben dem Kopf eines schlafenden Kindes den nötigen Halt und entlasten so die Nackenmuskulatur. Die in die Seitenpartie integrierte Gurtführung sorgt zudem dafür, dass der Gurt nicht am Hals scheuert und stets optimal über Schulter und Brustkorb verläuft. Wegen des erhöhten Sitzkissens auf dem hinteren Mittelplatz ist keine zusätzliche Sitzerhöhung notwendig. Der Beifahrersitz und die hinteren Außenplätze sind darüber hinaus mit vier Isofix-Verankerungspunkten versehen.

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