Cupra Snow Experience 2020 – Fahrbericht

Dass der Cupra Ateca nicht nur auf der Straße ein Spaßmacher ist, konnten wir jetzt bei der Cupra Snow Experience 2020 live erleben.

Die sportliche Seat-Tochter „Cupra“ kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken. Allen voran erfreut sich der Cupra Ateca großer Beliebtheit, der jetzt auch in einer Limited Edition erhältlich ist.

Das Editionsmodell verfügt dabei über eine leicht veränderte Abstimmung und über jede Menge Carbon-Zierelemente. Damit verleiht man dem sportlichen SUV einen noch eigenständigeren Charakter.

Bei der Motorleistung gibt es jedoch keine Unterschiede, auch der Cupra Ateca Limited Edition hat den bewährten 2,0 Liter-TSI mit einer Leistung von 300 PS (221 kW) unter der Haube.

Damit sprintet man in nur 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist bis zu 247 km/h schnell unterwegs. Serienmäßig wird über ein 7-Gang-DSG-Getriebe geschaltet, und die Kraft wird über den 4Drive-Allradantrieb perfekt auf die Straße gebracht.

Wem die Leistung noch nicht reicht, der kann beim Händler auch die ABT-Version bestellen, die über 350 PS verfügt und noch ein Quäntchen mehr Fahrspaß bietet.

Im Rahmen der Cupra Snow Experience in Davos/Schweiz konnten wir uns jetzt selbst davon überzeugen, wie der Cupra Ateca und der Cupra Ateca Limited Edition auf Schnee und Eis zu bewegen sind.

Eigentlich ist der Fluela Pass, der neben dem noblen Skiort Davos liegt, im Winter für den Verkehr gesperrt, für Cupra hat man die Passstraße aber geöffnet, damit die Spanier zeigen können, was ihr Sport-SUV alles leisten kann.

Bevor wir über die eisige und mit Schnee bedeckte Passstraße gefahren sind, konnten wir die Fahreigenschaften auf dem Ice-Track testen. Es ist dabei beachtlich zu sehen, wie gut der Cupra Ateca mit jedem Untergrund zurechtkommt, und wie unterschiedlich die Charakteristik des Fahrzeugs ist, wenn man den Fahrmodus ändert.

Allen voran erlaubt es der Cupra Ateca, völlig auf den Einsatz von ESP zu verzichten, was vor allem auf der eisigen Piste für viel Fahrspaß sorgt.

Während man mit eingeschaltetem ESP dem Slalom-Kurs ohne große Drift-Möglichkeit folgt, erlebt man den SUV im Sport-ESP-Modus schon deutlich Drift-freundlicher.

Hier kann der Fahrer mit gezielten Gasstößen trotz Allradantrieb das Heck durchaus zum Tanzen bewegen.

Ganz ohne ESP zeigt sich der Cupra dann noch lockerer und ermöglicht grandiose Drifts auf der eisigen Schneefahrbahn.

Die direkte Lenkung und die enorme Kraft ermöglichen Fahrspaß ohne Ende und zaubern begeisterten Autofahrern schnell einen bleibenden Grinser ins Gesicht. Das schnell schaltende DSG-Getriebe überzeugt ebenfalls, wer möchte, kann die Gänge auch selbst via Schaltwippen am Lenkrad sortieren.

Dass man trotz allem noch sehr sicher unterwegs ist, hat unsere Pass-Fahrt auf den Fluela Pass gezeigt. Die Straße war abwechselnd total vereist, mit Schnee bedeckt oder schon etwas matschig.

Dennoch konnten wir mit einem ordentlichen Tempo die kurvenreiche Passstraße meistern, ohne dass dem Beifahrer der Angstschweiß auf der Stirn gestanden wäre. Der Allradantrieb leitet die Kraft genau an die Räder weiter, die am besten mit der gelieferten Kraft zurechtkommen.

Zum Abschluss hat der Cupra Ateca noch auf einem kleinen Offroad-Parcours sein Können gezeigt, auch hier hat er alle Aufgaben bravourös gemeistert und vor allem bei steiler Bergabfahrt mit der Bergabfahrhilfe begeistern können.

Der Cupra Ateca hat uns ja schon mehrmals auf asphaltierten Straßen gezeigt, wie viel Spaßpotenzial in ihm steckt. Diesmal hat er auch auf Eis und Schnee und unter widrigsten Bedingungen gezeigt, wie souverän man ihn auch in diesem Umfeld noch bewegen kann, ohne auf Fahrspaß verzichten zu müssen.

Die Mischung aus geräumigem SUV, Sportwagen und Offroader ist beim Cupra Ateca auf jeden Fall gelungen. Mit einem Startpreis von 48.890,- Euro bleibt der Cupra Ateca zudem noch preislich am Boden.