Das passt: Mit dem Seat Ibiza auf Ibiza

Wir waren mit dem Seat Ibiza auf Ibiza unterwegs und verraten, welche Gemeinsamkeiten es zwischen Auto und Insel gibt.

Als 1984 die erste Generation des Seat Ibiza auf den Markt gekommen ist, waren sowohl Seat als auch die spanische Mittelmeerinsel bei uns noch wenig bekannt. Seit damals hat sich viel getan, und sowohl Auto, als auch Insel haben eine bemerkenswerte Entwicklung gemacht. Dass beides parallel verlaufen ist, haben wir bei unserer Ausfahrt mit dem Seat Ibiza auf Ibiza feststellen können.

Wer an die sonnige Mittelmeerinsel denkt, verbindet diese meist mit trendigem Lifestyle, jugendlichem Charme, einem Hauch von Luxus und hippen Clubs. All diese Eigenschaften können auch auf den neuen Seat Ibiza umgelegt werden. Es gibt kaum ein anderes Auto, das mit der Insel so viele Gemeinsamkeiten vereint - nicht nur den Namen. Sein überaus dynamisches Design macht den neuen Ibiza zum Hingucker auf unseren Straßen. Er wirkt dabei deutlich größer als er es ist und bietet bei gleichen Abmessungen wie der Vorgänger viel mehr Platz für Passagiere und Gepäck.

Dabei kann man den Seat und die Insel Ibiza auch bei der Ausstattung durchaus vergleichen: für jeden Geschmack gibt es etwas. Der Basis-Ibiza ist der Reference mit 75 PS (55 kW), der eine sehr jugendliche Zielgruppe anspricht. Hier stehen Styling und praktischer Nutzwert vor Luxus und Sportlichkeit. Ideal für jene, die auch auf Ibiza eher eine günstige Hotelkategorie wählen, aber auf den Spaß in den angesagten Clubs nicht verzichten möchten.

Eine Klasse höher rangiert der Ibiza Style, der auch schon mit den modernen 1,0 Eco TSI-Triebwerken zu haben ist. Hier kommt noch jede Menge Fahrspaß hinzu, egal ob man den 95 PS (70 kW) oder 115 PS (85 kW) starken Eco TSI wählt.

Wir wollten jedoch den vollen "Ibiza"-Style und haben uns den sportlichen Ibiza FR mit dem 115 PS (85 kW) starken TSI für unsere Insel-Erkundung ausgesucht. Auf den kurvigen Landstraßen zeigt der Seat Ibiza was er kann und vermittelt unheimlich viel Fahrspaß. Wer die volle Leistung abruft, sprintet in nur 9,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist bis zu 195 km/h schnell unterwegs. Auf den kurvenreichen Straßen kann der Ibiza auch mit guten Elastizitätswerten, einer perfekten Straßenlage und guter Geräuschdämmung überzeugen. Das satte Rot unseres Testautos passt dabei zum vielen Grün der Insel und bietet einen tollen Kontrast vor dem in elegantem Weiß gehaltenen Cotton Beach Club oder den schimmernden Blautönen des Mittelmeers.

Der von uns gewählte Ibiza FR 1,0 Eco TSI kommt auf faire 18.390 Euro, bietet dabei aber schon jede Menge Ausstattung. Neben der sportlicheren Optik bekommt man auch schon ein Sportfahrwerk, Sportsitze vorne, 17"-Alufelgen, die Seat-Fahrprofile, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht und vieles mehr.

Um 990 Euro zusätzlich gibt es das Österreich-Paket mit Voll-LED-Scheinwerfern, automatischer Klimaanlage, Licht- und Regensensor, Media System Plus mit 8"-Touchscreen, den Bordcomputer Plus, 6 Lautsprecher, elektrisch verstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel und ein Multifunktionslenkrad sowie Bluetooth.

Bei dem fairen Preis bleibt noch genug Geld übrig, um sich den Aufenthalt im noblen Nobu Hotel Ibiza Bay leisten zu können. Zwar würde der ganz auf Luxus getrimmte Ibiza Xcellence noch besser zum noblen Flair des Hotels passen, mit dem Ibiza FR haben wir vor dem Eingang aber ebenfalls eine gute Figur gemacht. Den Abend haben wir dann in einem der netten Strandrestaurants ausklingen lassen, die einen schönen Blick auf das Meer bieten und mit rhythmischen Klängen die Gäste unterhalten. Die Nacht in einem der angesagten Clubs zum Tag zu machen, das haben wir uns für den nächsten Besuch aufgehoben.

Schon bei unserer ersten Begegnung hatte uns der neue Seat Ibiza überzeugt, jetzt nach unserem Zusammentreffen haben wir den dynamischen Kleinwagen noch mehr ins Herz geschlossen. Das einmalige Lebensgefühl, das die Insel bietet, haben die Seat-Ingenieure und -Designer perfekt auf den neuen Ibiza transferiert.

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