Ausblick: Die Skoda Neuheiten 2019

Der Skoda Kodiaq RS knallt ordentlich Power auf die Straße.

2018 gelang Skoda ein Weltrekord: Aus einem fahrenden Auto konnte ein Pfeil der Weltmeisterin und Olympiateilnehmerin im Bogenschießen, Laurence Baldauff, gefangen werden. Das Video dazu wurde das erfolgreichste YouTube-Video 2018 in Österreich. Seit 1926 ist der geflügelte Pfeil im Logo der Marke Skoda verankert, und wie es scheint, geht es auch heuer pfeilschnell voran.

So schaute auch Rallye-Rookie Julian Wagner mit seinem Skoda Fabia R5 beim Pressetermin am Wiener Kahlenberg auf ein Benzin-Pläuschchen vorbei. Selbiger gewann die Jänner-Rallye dieses Jahres mit einem satten Vorsprung von 7 Minuten und scheint eine vielversprechende Zukunft in der Meisterschaft zu haben.

Im Rahmen dieses Termines konnten wir erstmals den neuen Skoda Kodiaq RS antesten. Dass der tschechische SUV ein wahres Raumwunder ist, davon konnten wir uns schon bei unserem Test letzten Sommer überzeugen. Doch nun wissen wir auch: wo RS draufsteht, ist echte Kraft drin. Alleine die Daten sprechen hier für sich: Der Bi-Turbo Selbstzünder leistet stattliche 240 PS, die er in Kombination mit dem serienmäßigen 7-Gang DSG und Allradantrieb auch gut auf die Straße bringt. 500 Nm Drehmoment sorgen für genug Vortrieb. Weitere serienmäßige Features sind unter anderem der Dynamic Sound Boost, Virtual Cockpit, 20-Zoll-Felgen und Sportsitze. In dieser Ausstattung knallte der Kodiaq auf der Nürburgring-Nordschleife eine Zeit von 9:29,84 min. auf den Asphalt und ergatterte sich so den Titel "schnellster siebensitziger SUV". Preislich startet der Skoda Kodiaq RS bei 55.590 Euro.

Ebenso sportlich kommt in den nächsten Tagen der Skoda Karoq Sportline auf den österreichischen Markt. Auch er wurde serienmäßig mit dem Virtual Cockpit ausgestattet und besitzt neben Sport-Stoßfängern und 18-Zoll-Felgen auch Sportsitze. Das Highlight ist aber seine spezielle Motorisierung, denn für den Karoq Sportline gibt es ein neues 2,0 TSI-Aggregat, das 190 PS liefert.

Für Fans von Outdoor-Aktivitäten bringt Skoda 2019 den Karoq auch als Scout-Version. Diese zeichnet sich neben den typischen Offroad Designmerkmalen auch durch den serienmäßigen Allradantrieb und ein Schlechtwege-Paket für abseits asphaltierter Straßen aus. Damit steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege.

Und weiter geht's mit den Neuheiten: Besucher der Vienna Autoshow konnten bereits einen Blick auf den Skoda Scala werfen. Dieser folgt als "Stufe" (daher der Name) dem Rapid und soll die Herzen der Fans in der Kompaktwagenklasse höher schlagen lassen. Elegantes Design, hochwertige Materialien und High-End Technologie verspricht der Hersteller für das Interieur. Für das Exterieur-Design zeichnet ein Österreicher verantwortlich - somit dürfte hier der heimische Geschmack ebenfalls getroffen worden sein. Wir sind gespannt, wie er sich entwickelt und ob das "smarte Understatement" so einschlägt wie erwartet.

Dass aller guten Dinge drei sind, hat man sich bei Skoda ebenfalls gedacht und nach dem Kodiaq und dem Karoq noch einen dritten Spross für die SUV-Palette für 2019 vorbereitet: den Kamiq. Dieser sieht als Konzept bereits sehr gut aus, und wir hoffen, dass Skoda hier bei der Umsetzung auch sehr nahe daran bleibt. Genaueres wissen wir nach dem Genfer Autosalon Anfang März, wo er seine Weltpremiere feiert.

Zwei Jubiläen feiert Skoda in diesem Jahr: 20 Jahre Fabia und 60 Jahre Octavia. Beides Grund genug für Sondermodelle. Der Fabia 20 besitzt eine umfangreiche Serienausstattung als Einsteigermodell und ist sowohl als Kompaktwagen als auch als Kombi erhältlich. Preislich starten wir hier bei 11.480 Euro. Für den Octavia gibt es mehrere Neuerungen, darunter eine 4x4-Variante mit 115 PS und den Octavia G-TEC mit 130 PS (ab Mai) mit Erdgasantrieb (9l Benzinreserve).

Die Produktoffensive von Skoda beinhaltet aber auch ein Plus an E-Mobilität. So wird die Marke ab Herbst 2019/Anfang 2020 den Superb PHEV präsentieren, einen Plug-in-Hybrid mit 70 km rein elektrischer Reichweite. Für die Stadt kommt der e-Citigo, der eine Reichweite von 300 km haben soll. Mit besonderer Spannung erwarten wir den Vision E, der mit einer Reichweite von 500 km ab 2020 unsere Straßen erobern soll.