Der neue Skoda Octavia Scout

Emotionales Design-Konzept soll neue Zielgruppe ansprechen

Mit dem neuen Octavia Scout bietet Skoda nun auch eine Variante, die sich in das populäre Segment der allradgetriebenen und lifestyle-orientierten Fahrzeuge einreiht. Die außergewöhnliche Optik ist einer der wichtigsten Kaufgründe für diese Fahrzeugvariante. Das Design des Octavia Scout berücksichtigt aber die Ästhetik ebenso wie die Anforderungen, die sich aus den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Fahrzeugs ergeben. Der Stoßfänger vorne ist teilweise in Wagenfarbe lackiert, wobei der graue Bereich vorne größer ist als auf den Seiten. Im unteren Stoßfängerteil sind die Nebelscheinwerfer integriert. Unter dem Lufteinlass zum Motorkühler befindet sich ein silbern lackierter Unterfahrschutz. Motor und Getriebe werden serienmäßig von einem Bodenschutz abgedeckt.

Die Originalität des Octavia Scout wird durch die länglichen, bis in die Fahrzeugseiten reichenden Rückstrahler und das doppelte Edelstahl-Auspuff-Endrohr zusätzlich unterstrichen. Am Heck rundet der exklusive Schriftzug "Scout" unter der Modellbezeichnung Octavia die äußere Erscheinung ab. Die Karosserie kann auch in jeder der 12 für die Modellreihe Octavia verfügbaren Farben bestellt werden. Dank seiner gewachsenen Außenmaße und seiner höheren Bodenfreiheit , zu der die neuen 17"-Leichtmetallräder PROTEUS mit der 225/50 R17 Bereifung beitragen, tritt der Skoda Octavia Scout noch kräftiger und dynamischer auf als der Octavia Combi 4x4.

Alle Insassen können sich im Octavia Scout über bequeme Sitzplätze und ein praktisches Interieur mit viel Stauraum freuen. Der Scout bietet das gleiche großzügige Raumangebot wie der Octavia Combi. Sein Fahrgastraum gehört zu den größten im Wettbewerbsumfeld. Das Gepäckraumvolumen von 580 Litern lässt sich durch Umklappen der im Verhältnis 60:40 geteilten Rücksitzbank schrittweise vergrößern. Umklappbar sind sowohl die Rücksitzlehnen als auch die einzelnen Sitzkissen. So entsteht ein Laderaum mit einem Volumen von bis zu 1.620 Liter . Die Variabilität des Gepäckraums wird durch eine Durchladeöffnung hinter der Mittelarmlehne der Rücksitze weiter erhöht und ermöglicht dadurch auch den problemlosen Transport von langen Gegenständen wie z. B. Skiern. Die Nutzlast wurde ebenfalls an die große Transportkapazität angepasst  und beträgt imposante 660 kg . Zum Befestigen kleinerer Gegenstände kann ein Satz von zwei Netzen genutzt werden, die das Ladegut sicher fixiert.

Das Interieur des Octavia Scout wurde an die spezifischen Anforderungen seiner Fahrer angepasst. Der Octavia Scout wird mit der Armaturenbrett-Ausführung Onyx-Onyx (oben/unten schwarz) und dem Interieur Aeromash Onyx-Silber geliefert. Das neue Muster der Sitzbezugsstoffe unterstreicht die Individualität des neuesten Modells der Octavia-Reihe. Die Struktur des Stoffes erinnert an ein feines dunkles Netzgewebe, unter dem das helle Grundmaterial des Sitzes durchscheint. Eine exklusive Erweiterung ist das Sonderausstattungs-Angebot Alcantara-Onyx . Bestandteile dieser Tapezierung sind Sitze in der Kombination Alcantara/Leder und Türverkleidungen mit Lederbezug. In Anlehnung an "echte" Geländewagen findet sich vor dem Beifahrer ein massiver, silbern lackierter Haltegriff mit dem Schriftzug "Scout". Praktisch und schön sind auch die eingelegten Textil-Fußmatten mit ihrer exklusiven hellgrauen Umrandung. Beim Einsteigen nicht zu übersehen sind auch die roten "Scout"-Schriftzüge auf den Einstiegsleisten.

Die Konstruktion des Fahrwerks entspricht dem des Octavia Combi 4x4. Die McPherson-Vorderachse und die Mehrlenker-Hinterachse versprechen in Kombination mit dem Allradantrieb ausgezeichnete Fahreigenschaften. Die Bodenfreiheit des Octavia Scout ist im Vergleich zu den Modellen mit Frontantrieb um 40 mm größer . Mit einem Böschungswinkel von 16,8° vorne und 13,1° hinten hat der Octavia Scout eine gute Geländefähigkeit . Der Heckantrieb wurde, ebenso wie beim Octavia Combi 4x4, mit einer elektrohydraulisch gesteuerten Haldex-Lamellenkupplung der zweiten Generation realisiert. Die Motorleistung wird vom Getriebe zum einen konventionell auf die Vorderräder übertragen, zum anderen über eine zweiteilige Gelenkwelle auf die Hinterachse. Dort ist das Achsgetriebegehäuse mit dem Hinterachsdifferential in einem Hilfsrahmen aufgehängt. In seinem vorderen Bereich, zwischen der Gelenkwelle und dem Achsgetriebe der Hinterachse, ist auch die Haldex-Lamellenkupplung montiert.

Für den Octavia Scout stehen ein Otto- und ein Dieselmotor zur Verfügung. Der Otto-Motor, ein 150 PS starker 2.0 FSI , soll vor allem jene Kunden ansprechen, die einen leistungsstarken Saugmotor mit niedrigem Kraftstoffverbrauch bevorzugen, der dem Fahrzeug gute dynamische Eigenschaften verleiht. Der aufgeladene Dieselmotor 2.0 TDI PD mit 140 PS wird als attraktive Alternative zum Otto-Motor im Angebot aufgeführt. Das hohe Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen ist gerade auch abseits befestigter Wege eine willkommene Eigenschaft des Dieselmotors. Der Zweiliter-TDI mit Pumpe Düse-Technologie wird serienmäßig mit einem wartungsfreien Dieselpartikelfilter geliefert. Beide Motoren haben serienmäßig ein manuelles 6-Gang-Schaltgetriebe .

Die Serienausstattung des Octavia Scout baut auf jener des Octavia Combi 4x4 Elegance auf, die u. a. die 2-Zonen-Klimaanlage "Climatronic", beheizbare Vordersitze, elektrische Fensterheber, einen variablen Ladeboden, sechs Airbags und ESP inkl. ABS, MSR, ASR und EDS sowie HBA (Hydraulischer Bremsassistent ) mit DSR beinhaltet. Zusätzlich verfügt der Octavia Scout noch über 17-Zoll-Leichtmetallräder PROTEUS, Vierspeichenlederlenkrad, Radio "Stream" mit CD-MP3-Spieler, Regensensor und Innenrückspiegel mit automatischer Abblendung, Maxi-DOT-Display, Licht-Assistent und Audio-Buchse in der Jumbo-Box. Gegen Aufpreis kann der Kunde z. B. das so genannte Pedal-Set bestellen - hier sind die Kontaktflächen der Pedale aus gelochtem, Edelstahl gefertigt.

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