40 Jahre Skoda RS-Modelle

Das Kürzel RS steht bei Skoda seit nunmehr 40 Jahren für die sportlichsten Modelle der tschechischen Marke.

Im Jahr 1974 sind mit dem Skoda 180 RS und dem Skoda 200 RS die ersten RS-Modelle der Marke gestartet, die Abkürzung steht dabei für "Rallye Sport".

Mit den im Frühjahr 1974 präsentierten Modellen stieg Skoda in die höchsten Rennklassen ein, unter der Haube der Boliden war ein 163 PS (120 kW) starker 2,0 Liter-Motor zu finden, der dem Skoda 200 RS zu einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 210 km/h verholfen hat.

Ein Jahr später kam mit dem Skoda 130 RS eine weitere Version der sportlichen Rennfahrzeuge hinzu. Seine größten Triumphe feierte der 130 RS mit dem Doppelsieg bei der Rallye Monte-Carlo im Jahr 1977 in der Kategorie bis 1.300 ccm.

Mit dem 140 PS (103 kW) starken 1,3 Liter 4-Zylinder errichte der nur 134 cm hohe Renner eine Spitzengeschwindigkeit von 220 km/h. Im Jahr 1981 wurde die Produktion der RS-Modelle ruhend gestellt, bis im Jahr 2000 mit dem Octavia RS erstmals die legendäre Bezeichnung wieder ausgegraben wurde.

Der Familienwagen kam mit einem 1,8 Liter Turbo-Benziner mit einer Leistung von 180 PS (132 kW) auf den Markt und beschleunigte in nur 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 235 km/h.

Im Jahr 2003 kam auch erstmals der kleine Fabia als Fabia RS auf den Markt. Als erstes RS-Modell war der Fabia dabei mit einem 1,9 Liter-Turbodiesel mit einer Leistung von 130 PS (96 kW) ausgerüstet. Damit beschleunigte der Kleinwagen in 9,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und war bis zu 204 km/h schnell.

Das bislang stärkste RS-Modell von Skoda ist der aktuelle Octavia RS, der mit seinem 220 PS (162 kW) starken 2,0 TSI-Motor bis zu 248 km/h schnell ist.

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