Subaru Crosstrek – Fahrbericht

Anfang 2024 kommt mit dem Subaru Crosstrek der Nachfolger des XV auf den Markt, wir konnten ihn schon on- und offroad testen.

Der Subaru XV hat schon bisher in anderen Regionen der Welt den Namen Crosstrek getragen, die neue Generation kommt nun auch bei uns mit diesem Namen auf den Markt.

Im Vergleich zum XV zeigt sich der Crosstrek im Detail deutlich verfeinert. Das Design ist eine sehr gelungene Weiterentwicklung der bisherigen Linie, der Crosstrek wirkt aber deutlich moderner.

Zudem ist es den Designern gelungen, den Offroad-Charakter weiter hervorzuheben, wobei der Crosstrek nicht nur auf der Straße eine gute Figur macht, wie wir bei einer ersten Ausfahrt schon festgestellt haben.

Aber nicht nur optisch zeigt sich der Crosstrek attraktiver als sein Vorgänger, auch technisch hat sich trotz gleicher Fahrzeugbasis viel getan.

Die Techniker haben so gut wie jedes Detail am Fahrzeug massiv verbessert, von der Geräuschdämmung angefangen bis zur Straßenlage, der Kraftentfaltung oder den Sitzen.

Diese sind jetzt auf den menschlichen Körper noch besser angepasst und sollen vor allem auf weiten Strecken den Rücken schonen und Genickstarre verhindern.

Der Crosstrek ist im Vergleich zum XV auch stabiler geworden, die Torsionssteifigkeit ist um zehn Prozent erhöht worden.

Moderner Look im Innenraum des Subaru Crosstrek

Im Innenraum zeigt sich der Crosstrek im Look des Outback und kann mit einem 11,6“ Full-HD-Touchscreen auf der Mittelkonsole aufwarten.

Dennoch bleibt man bei klassischen Armaturen und einer einfachen Bedienung inkl. Tasten am Lenkrad. Subaru hat bei der Gestaltung auf die Kunden gehört und nicht einfache Lösungen durch komplizierte Features ersetzt, was uns sehr gefällt.

Bei einer ersten Ausfahrt im Driving Camp Pachfurth konnten wir den Crosstrek schon ausgiebig on- und offroad testen.

Vor allem die Offroadfähigkeiten sind dabei beeindruckend, womit er sich von der kompakten Konkurrenz deutlich abhebt.

Egal ob Schrägfahrt mit 23 Prozent Schräglage oder extrem steile Passagen, der Crosstrek fühlt sich im Gelände wie ein waschechter Offroader an.

Top im Gelände

Der X-Mode-Offroad-Assistent unterstützt den Fahrer dabei perfekt. Er reguliert die Kraft sensationell und ermöglicht so auch ein bequemes Weiterkommen im harten Geländeeinsatz.

Durch die erhöhte Steifigkeit der Karosserie kann man selbst bei extremen Verschränkungen im Gelände noch die Fahrertür bequem öffnen und schließen, ohne dass diese verzogen ist.

Aber auch auf der Straße zeigt sich der Crosstrek von einer sehr angenehmen Seite, er bietet extrem viel Komfort, liegt aber dennoch perfekt auf der Straße. Im direkten Vergleich zum Vorgänger , den wir auf gleicher Strecke unter gleichen Bedingungen gefahren sind, ist der Crosstrek in jede Richtung besser geworden.

Eine direktere Lenkung ist uns dabei ebenso positiv aufgefallen wie die perfekte Kraftverteilung und Traktion, auch auf nasser und eisiger Fahrbahn.

Der 2,0-Liter-eBoxer-Motor hat zwar statt 150 PS nur noch 136 PS (100 kW), in der Praxis ist er aber genau so spritzig wie das bisherige Aggregat mit mehr Leistung.

Für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergehen 10,8 Sekunden, womit er nur um 0,1 Sekunden langsamer als bisher ist. Dafür ist er mit 198 km/h sogar um 5 km/h schneller als der Vorgänger. Aufgewertet hat Subaru auch die Assistenzsysteme, der neue Crosstrek hat die neueste Generation des EyeSight-Assistenzpakets an Bord.

Bei unserer ersten Ausfahrt hat uns der neue Subaru Crosstrek auf jeden Fall begeistert, er bietet enorme Offroad-Fähigkeiten und fährt sich dennoch auch auf der Straße sehr komfortabel und spritzig.

Preise für den neuen Crosstrek gibt es noch nicht, der Marktstart ist für Anfang 2024 angepeilt.

Weitere Infos zu Subaru finden Sie unter www.subaru.at