Der neue Subaru Outback - Fahrbericht

Ab 1. Oktober steht der neue Subaru Outback beim Händler.

Im Jahre 1996 feierte die erste Generation des Subaru Outback ihre Europa-Premiere, damals zählte der Allradler zu den SUV-Pionieren . Subaru setzte aber nicht auf martialische Optik sondern vielmehr auf einen praktischen Kombi, der dank erhöhter Bodenfreiheit auch abseits befestigter Straßen eine gute Figur abgibt.

Ab sofort ist die neue Modellgeneration zu haben - kürzlich wurde der neue Outback auf der IAA in Frankfurt der Weltöffentlichkeit präsentiert. Wir hatten bereits die Gelegenheit, erste Kilometer mit dem jüngsten Spross der Subaru-Familie - der Legacy wird Anfang nächsten Jahres nachgereicht - zu absolvieren.

Das Exterieur ist nach wie vor auf den ersten Blick als Subaru zu identifizieren, das neue Modell wirkt etwas wuchtiger als der Vorgänger, Experimente sind die Designer aber keine eingegangen. Im Innenraum ist der Qualitätseindruck gestiegen, die Materialien sind hochwertiger, das Interieur des Outback weiß zu gefallen. Die Sitzposition ist nahezu perfekt, dank eines in der Tiefe verstellbaren Lenkrades und endlich auch ausreichend weit ausziehbarer Kopfstützen fühlen sich auch größere Fahrer wohl. Ein Detail werden Subaru-Fans unter Umständen vermissen, die rahmenlosen Seitenscheiben - bisher ja ein Markenzeichen der Subaru-Modelle - haben ausgedient, schade.

Drei verschiedene Motoren stehen beim neuen Outback zur Wahl, ein Vierzylinder-Boxer mit 2,5 Litern Hubraum und 167 PS (8,6 Liter / 100 km, 199g CO2 / km), ein Sechszylinder-Boxer mit 3,6 Litern Hubraum und 260 PS (10 Liter / 100 km, 323g CO2 / km) sowie der mit rund 90 Prozent in der Käufergunst an oberster Stelle stehende Boxer-Turbodiesel mit 150 PS (6,4 Liter / 100 km, 167g CO2 / km). Wer diesen Selbstzünder einmal gefahren ist, der weiß warum er so beliebt ist. Die Geräuschkulisse ist unglaublich niedrig, auch der Verbrauch hält sich in Grenzen. 6,4 Liter lautet die Werksangabe für die Strecke von 100 Kilometern, ein Wert, der zumindest Überland auch realistisch ist, wie wir im wahrsten Sinn des Wortes "erfahren" haben.

Das Fahrwerk ist durchaus komfortabel abgestimmt, zu flott gefahrene Kurven werden mit einem leisen Quietschen der Reifen quittiert, Grund zur Sorge ist das aber nicht. Denn vor allem im kurvigen Geläuf macht sich der Allradantrieb positiv bemerkbar, die Fahrsicherheit steigt dadurch. ESP - Subaru nennt es VDC - ist bei allen Modellen serienmäßig , muss aber im Normalfall nicht eingreifen. Neu ist das Sechsgang-Schaltgetriebe , das die Fünfgang-Schaltbox ablöst und somit vor allem auf der Autobahn für ein niedrigeres Drehzahlniveau und dadurch einen niedrigeren Verbrauch sorgt. Für den 2,5 Liter Benziner ist ein stufenloses "Lineartronic"-Getriebe verfügbar, das Topmodell, der 3,6 Liter Benziner ist serienmäßig mit einer Fünfgang-Automatik kombiniert.

Das beliebteste Modell ist zugleich auch das günstigste, der Subaru Outback 2.0D startet bei 39.990 Euro, der 2,5i kommt auf 41.990 Euro (CVT-Automatik 2.000 Euro), das Topmodell 3,6R kostet 59.990 Euro.

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