Moderne Technologie in Tatra von 1972

Klassiker mit moderner Verpackung

Der französische Zulieferer Faurecia hat sich für die Los Angeles Motorshow etwas besonders einfallen lassen. Er packte viele seiner neuen Technologien für Sitze, Türen, Cockpits, Akustik, Frontends und Abgassysteme in einen tschechischen Tatra von 1972 .

Die Idee für diese ungewöhnliche Verpackung: Der weltweit tätige Zulieferer mit Sitz in Paris, dessen Europazentrale im niedersächsischen Stadthagen angesiedelt ist, möchte mit den Automobilherstellern zu einer neuen Art der Zusammenarbeit kommen.

Den Tatra-Klassiker wählte Faurecia aus, weil sein Raumangebot in etwa dem der heutigen gehobenen Mittelklasse entspricht. Mit der Ausgestaltung wollten die Franzosen und ihre deutschen sowie amerikanischen Kollegen gemeinsam beweisen, wie wichtig die Innenausstattung für den Gesamteindruck des Fahrzeugs sein kann. Dazu wählten sie modernste Technik und ein ambitioniertes Design. Doch das besondere bei dieser Studie für die Messebesucher ist eben die Verpackung.

auto-reporter

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