Toyota Hilux - Modell 2012

Der Toyota Hilux zählt zu den beliebtesten Pick-Ups der Welt. Für das Modelljahr 2012 hat ihm Toyota ein Facelift spendiert.

Seit Jahren prägt der Toyota Hilux das Bild der Straßen dieser Welt, vor allem in Asien und Südafrika zählt der Hilux zu den beliebtesten Fahrzeugen überhaupt. Aber auch in Österreich schlägt sich der robuste Allradler wacker gegen die immer größere werdende Konkurrenz und belegt in den ersten 9 Monaten dieses Jahres den zweiten Platz bei den Zulassungen in seinem Segment.

Für das Modelljahr 2012 hat Toyota seinen Bestseller gründlich überarbeitet und aufgewertet. Die Frontpartie wurde optisch noch näher an den Land Cruiser heran gebracht, aber auch dem Heck hat man mit dezenten Änderungen eine neue Dynamik verliehen.

Erstmals gibt es den 525,5 cm langen Hilux auch in Österreich in drei Karosserievarianten. Ab sofort steht der Toyota Pick-Up als Extra Cab und Double Cab zur Verfügung, ab März 2012 kommt dann neu auch ein Single Cab mit einer 231,5 cm langen Ladefläche auf den Markt. Mit dem Single Cab erfüllt Toyota vor allem den Wunsch von Gewerbetreibenden und Landwirten, denen das praktische Allroundtalent den täglichen Arbeitseinsatz erleichtern soll.

Der Toyota Hilux Singe Cab steht daher auch nur in der Ausstattungslinie "Country" zur Verfügung, die speziell für den harten Alltag auf Baustellen, in der Landwirtschaft oder bei Förstern ausgelegt ist. Aber bereits diese Basisversion verfügt über eine umfangreiche Sicherheits- und Komfortausstattung. Neben ABS und zwei Airbags trägt das so genannte "Load Sensing Proportioning Valve" (LSPV) mit der Bremskraftoptimierung bei unterschiedlichen Beladungszuständen zur Sicherheit bei.

Für mehr Komfort sorgen dann eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung, eine Servolenkung, elektrische Fensterheber vorne, eine elektronische Wegfahrsperre und eine Radiovorbereitung mit zwei Lautsprechern. Die Country-Ausstattung ist auch für die beiden anderen Karosserievarianten erhältlich.

Mehr als Lifestyle-Mobil ist der Hilux in der City-Ausstattungsvariante konzipiert worden, die es nur für den Extra Cab und Double Cab gibt. Die City-Ausstattung beinhaltet unter anderem eine manuelle Klimaanlage, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, ein Lederlenkrad, seitliche Trittbretter, ein CD-Radio mit iPod-Steuerung und Bluetooth. Die Optik wird zudem noch mit hinteren Stoßfängern, Frontgrill, Außenspiegeln und Türgriffen in Chromdesign sowie lackierten Radhäusern und Privacy Glas aufgewertet.

Wer die City-Ausstattung in Verbindung mit der Top-Motorisierung, dem 3,0 D-4D Dieselmotor, wählt, bekommt zusätzlich noch Kopfairbags vorne und hinten, Seitenairbags vorne, 17"-Leichtmetallräder, einen Tempomat, eine Klimaautomatik, ein Multi-Info-Display sowie eine elektronische Stabilitätskontrolle mit dazu. Optional kann man den Hilux auch mit Leder-Ausstattung, Sitzheizung vorne, und einem DVD-Navigationssystem mit 6,5"-Touchscreen ordern.

Bei der Motorisierung haben die Kunden die Wahl zwischen dem 2,5 D-4D Dieselmotor mit einer Leistung von 144 PS (106 kW), der über ein maximales Drehmoment von 343 Nm verfügt und sich mit 7,3 Liter pro 100 Kilometer begnüngt und dem 3,0 D-4D Dieselmotor mit 171 PS (126 kW), der ebenfalls über ein maximales Drehmoment von 343 Nm verfügt, jedoch um einen Liter mehr Benzin pro 100 Kilometer konsumiert. Der 3,0 Liter Motor ist auch in Kombination mit einem 5-Gang-Automatikgetriebe erhältlich, der Verbrauch steigt dann auf 8,9 Liter pro 100 Kilometer.

Gleich ist bei allen Modellen die ausgezeichnete Geländegängigkeit, die der zuschaltbare Allradantrieb ermöglicht. Wir hatten die Gelegenheit, das Allradsystem auf einer rutschigen und matschigen Strecke zu testen, wo der Hilux durchaus seine Stärken gezeigt hat. Das Herzstück des Systems bildet ein Verteilergetriebe, das die Antriebskräfte des Motors auf Vorder- und Hinterachse aufteilt und ein Höchstmaß an Traktion sicherstellt.

Die Bedienung des Allradantriebs ist denkbar einfach. Mit einem Wählhebel, der neben dem Schalthebel positioniert ist, kann der Fahrer zwischen Heckantrieb (H2), Allradantrieb (H4) und der Geländeuntersetzung (L4) wählen. Ein Synchronmechanismus sorgt für einen weichen Wechsel zwischen Standard- und Geländeuntersetzung. In Stellung "N" ist der Antrieb schließlich komplett ausgekuppelt.

Seine Arbeit verrichtet der Hilux dabei in jeder Situation sehr souverän, sogar tiefe Matschlöcher sind für den japanischen Offroader kein Problem, mit einer sachten Dosierung des Gaspedals kommt man aus fast jeder misslichen Lage wieder heraus. Aber auch auf befestigten Straßen lässt es sich mit dem Hilux gut leben, je nach Motorisierung erledigt er den Sprint von 0 auf 100 km/h zwischen 11,6 und 12,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt zwischen 170 und 175 km/h.

Das günstigste Hilux-Modell ist die Version mit Einzelkabine in Kombination mit dem 2,5 D-4D Motor in Country-Ausstattung um 26.820 Euro, gefolgt vom gleich motorisierten und ausgestatteten Extra Cab um 28.020 Euro und der Doppelkabine in Country-Ausstattung um 29.520 Euro. Das Topmodell, der Hilux mit Doppelkabine, 3,0 D-4D Motor in City-Ausstattung, kommt auf 37.320 Euro.

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