Toyota zeigt Spaßauto KIKAI am Genfer Autosalon

Mit dem KIKAI hat Toyota in Genf ein Spaßmobil der Zukunft präsentiert, das sich sehr eigenwillig zeigt.

Als echtes Concept Car greift der KIKAI die Grundkonzepte moderner Autos auf, um sie gleich wieder zu verwerfen und durch neue Ideen zu ersetzen. Technik und Mechanik, die normalerweise unter dem Blechkleid eines Fahrzeugs verborgen sind, stellt der KIKAI offen zur Schau. Dabei werden sämtliche Komponenten sorgfältig in Szene gesetzt, um die mechanische Komplexität und technische Eleganz zu zeigen - und zwar unabhängig davon, ob es sich im Einzelnen um eine einfache Konstruktion oder eine aufwändige Lösung handelt.

Aus diesem Grund ist die Karosserie des Mittelmotor-Konzepts auf ein Minimum reduziert. Lediglich die mittig platzierte, dreisitzige Kabine wurde verkleidet. Der Hilfsrahmen aus Aluminium-Profilen liegt ebenso frei wie die übrigen Komponenten des Fahrzeugs, womit sein Innenleben Teil des Exterieur-Designs wird. Die Front des KIKAI gibt den Blick auf Kühler, Lenksystem, Bremsen, und die eleganten Alu-Komponenten der Radaufhängung frei. Im Heckbereich sind die Radaufhängung, die Bremsen, der Kraftstofftank, die verchromte Abgasanlage und der auffallend kompakte Toyota Hybridantrieb sichtbar.

Das Hybrid System des KIKAI Concept Cars kombiniert einen Elektromotor mit einem 1,5 Liter großen Vierzylinder-Benziner, der im Atkinson-Zyklus arbeiten kann. Letzerer verfügt über eine elektrische Wasserpumpe, eine reibungsarm laufende Steuerkette, ein Ansaugmodul aus Verbundwerkstoff und einen kompakten Endschalldämpfer. Schiebetüren geben den Zugang zur dreisitzigen Kabine frei, wobei der Fahrer exakt in der Mitte Platz nimmt. Dieses Sitzplatz-Layout schafft ein angenehmes Kommunikationsklima an Bord, zumal die Instrumentierung im Analog-Design das Konzept der schlichten Schönheit und technischen Eleganz auf attraktive Weise unterstreicht.

Die großzügig verglaste Kabine ermöglicht nicht nur eine sehr gute Rundumsicht, sie versetzt die Passagiere zudem in die Lage, mit der Maschine in einen visuellen Dialog zu treten und ihre Funktionen zu beobachten. So sind beim Blick durch die Frontscheibe die Bewegungen der oberen Querlenker zu sehen, während kleine Fenster im Fußraum des Fahrers eine einmalige Sicht auf Räder, Radaufhängung und Straße ermöglichen.

Ob man den KIKAI auf unseren Straßen jemals sehen wird, bleibt zu bezweifeln.

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