Toyota Modelle auf der Tokyo Motorshow 2009

Drei Konzepte und ein Rennwagen

Sportlich und umweltfreundlich zeigt sich Toyota auf der Tokyo Motorshow , die vom 24. Oktober bis 4. November 2009 auf dem Makuhari-Messegelände stattfindet. Für den sportlichen Auftritt sorgt, neben dem aktuellen Formel-1-Boliden Toyota TF109, die Studie eines kompakten, heckgetriebenen Sportwagens, die das Unternehmen unter dem Kürzel FT-86 vorstellt. Besonders umweltfreundliche Mobilität verkörpern das Prius Plug-in Hybrid Concept und das Elektrofahrzeug FT-EV II.

Die Sportwagenstudie FT-86 ist ein kompakter viersitziger Hecktriebler und erfüllt die klassischen Ansprüche an einen Sportwagen für puren Fahrspaß. Der FT-86 duckt sich 1,26 Meter tief auf die Straße. Bei einer Länge von nur 4,16 Metern sorgen sein Radstand von 2,57 Meter und der tiefe Schwerpunkt für ein Go-Cart-ähnliches Handling. Als starker und gleichermaßen umweltfreundlicher Antrieb für den besonders leichten Sportwagen agiert ein 2,0-Liter Boxermotor. Der FT-86 ist in einem leuchtenden Rot lackiert.

Der Prius Plug-in Hybrid Concept erlebt nach seinem Auftritt in Frankfurt auf der Tokyo Motorshow seine Japan-Premiere. Durch die Möglichkeit, die Lithium-Ionen-Batterie an der Steckdose aufzuladen, erweitert sich die rein elektrische Reichweite auf 20 Kilometer. Die CO2-Emissionen sinken so im Schnitt unter 60 Gramm je Kilometer. Anders als ein reines Elektrofahrzeug ist der Plug-in Hybrid nicht auf eine gesonderte Elektro-Infrastruktur angewiesen, sondern kann genau wie der heute bereits angebotene Toyota Prius auch bei erschöpfter Batterie seine Fahrt mit der Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor fortsetzen. Ein Ladevorgang der Batterie dauert bei 230 Volt Netzspannung rund 100 Minuten. Bei 100 Volt verlängert sich der Vorgang auf 180 Minuten.

Der FT-EV II erlebt in Tokyo seine Weltpremiere. Mit nur 2,73 Metern Länge unterbietet der Stadtwagen sogar den Toyota iQ, verfügt aber dennoch ebenfalls über vier Sitzplätze. Die Entwickler haben den FT-EV II auf den urbanen Einsatz hin optimiert. Seitliche Schiebetüren sorgen für den bequemen Ein- und Ausstieg auch in engen Parklücken. Die Front ist großzügig und weit nach unten hin verglast. So ist die Sicht im urbanen Verkehrsgewühl deutlich verbessert. Diese Konstruktion wurde durch konsequente Auslegung auf Drive-by-wire möglich. Ein Joystick übernimmt die Steuerung von Lenkung, Gas und Bremse. Ein herkömmliches Lenkrad gibt es nicht. Der FT-EV II erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Seine Reichweite beträgt 90 Kilometer und ist für den täglichen Einsatz im Stadtverkehr mehr als ausreichend. Das kompakte Elektrofahrzeug beschleunigt besonders sanft und leise. Dabei profitiert der kompakte Viersitzer von der Hybridentwicklung bei Toyota. Dort wurden die Grundlagen für die Steuerung des Antriebs geschaffen.

Mit dem TF109 steht ein reinrassiger Formel-1-Bolide auf dem Toyota Stand. Das diesjährige Einsatzfahrzeug von Timo Glock und Jarno Trulli überzeugt durch seine aerodynamischen Möglichkeiten und den besonders zuverlässigen Motor. Im TF109 steckt die Erfahrung aus acht Jahren Formel-1-Entwicklung. Zuletzt erreichte der TF109 einen zweiten Platz im japanischen Grandprix von Suzuka.

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