Beetle R Concept und das heiße "R" von Volkswagen

Der Buchstabe "R" als Zusatzbezeichnung kennzeichnet bei Volkswagen das Besondere.

Derzeit lösen dieses Versprechen der Golf R (270 PS/199 kW) und Scirocco R (265 PS/195 kW) ein. Doch bei diesen zwei R-Varianten soll es in Zukunft nicht bleiben. Volkswagen zeigte auf der IAA 2011 ein drittes R-Modell: Den Beetle R Concept. Basis: The 21st Century Beetle. Wie seine zwei starken Brüder, entstand auch die R-Version des Beetle vor den Toren Wolfsburgs in den Hallen der unternehmenseigenen Volkswagen R GmbH. Noch (!) ist der Beetle R Concept eine Design-Studie. Wer den Beetle 2.0 TSI (200 PS/147 kW) kennt, der weiß allerdings, welch dynamisches Potenzial in diesem neuen Auto steckt. Als "R" könnte der Beetle ein ähnliches Leistungspotenzial aufweisen, wie der Golf R und Scirocco R.

Der in "Seriousgrey" lackierte Beetle R Concept gibt optisch bereits einen schönen Ausblick auf eine mögliche Serienversion. Außen ist die Studie mit 20-Zoll-Talladega-Leichtmetallrädern ausgestattet, wie sie vom Design her auch auf dem Golf R und Scirocco R zum Einsatz kommen. Unter den mit 5 Dreifach-Speichen gestalteten Beetle-Rädern gut zu erkennen: die blauen Bremssättel im R-Design.

Komplett neu gestaltet haben die Designer die um 30 mm verbreiterten Front- und Heckstoßfänger. Vorn besteht das Stoßfänger-Modul praktisch aus drei Lufteinlässen, die in der Kontrastfarbe "Schwarz Hochglanz" ausgeführt sind. Der mittlere Lufteinlass versorgt den Motor mit Sauerstoff, die beiden äußeren tragen zur Kühlung der Bremsen bei. Der Frontspoiler, ebenfalls in "Schwarz Hochglanz" lackiert, ist als flacher Splitter (mit einer Chromleiste) ausgeführt; Splitter dieser Art werden für gewöhnlich im Rennsport eingesetzt. Um den Temperaturhaushalt des Motors auch unter extremen Bedingungen im optimalen Bereich zu halten, befinden sich rechts und links in der Motorhaube Entlüftungsschlitze.

Hinten weist der Stoßfänger ebenfalls Luftauslässe auf, die in das Aerodynamikkonzept des Beetle R Concept eingebunden sind. Dazu gehört auch ein im unteren Bereich des Stoßfängers integrierter Diffusor. In Verbindung mit dem im Gegensatz zu den bis zu 200 PS starken Beetle-Serienmodellen deutlich größeren Heckspoiler samt schwarzer Abrisskante werden so ideale Abtriebswerte an der Hinterachse erreicht. Optisch wie auch akustisch ein Highlight ist die Abgasanlage mit den zwei verchromten Doppelendrohren.


Seitlich gehen die Stoßfänger in die freitragenden Kotflügel über; auch diese sind dementsprechend pro Seite um 15 Millimeter breiter. In "Schwarz Hochglanz" gehalten sind die Seitenschweller; hier eingearbeitet ist eine edle Chromleiste. Gleichfalls in "Schwarz Hochglanz" lackiert sind das Dach, das hier nach hinten anschließende Oberteil der Heckklappe, die Außenspiegelgehäuse und die Türgriffe. Bleibt nur die Hoffnung, dass der Beetle R so schnell wie möglich in Serienfertigung geht.

auto-reporter.net/pha

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