VW E-Bugster: Elektroauto-Studie in Detroit

VW präsentiert in Detroit mit dem E-Bugster eine interessante Elektroauto-Studie auf Basis des Beetle.

Auf der Auto Show in Detroit zeigt VW mit dem E-Bugster, wie eine E-Version des Beetle in Zukunft aussehen könnte. Im Vergleich zum Beetle ist die Elektro-Version aber noch sportlicher.

VW hat das Dach des Beetle gechoppt, und der E-Bugster wirkt so noch dynamischer als die Serienversion. VW bezeichnet den E-Bugster auch als zweisitzigen Speedster, das Dach ist jedoch nicht abnehmbar, wie etwa beim Porsche 911 Speedster.

Angetrieben wird der E-Bugster von einem nur 80 kg schweren Elektromotor, der von einer Lithium-Ionen Batterie mit Energie versorgt wird. Der Energiegehalt der Batterie liegt bei 28,3 kWh, was eine Reichweite von 110 Meilen oder umgerechnet rund 180 Kilometer ermöglichen soll.

Via Schnellladefunktion kann die leere Batterie innerhalb von 35 Minuten wieder aufgeladen werden. Wer keine Schnellladestation zur Verfügung hat, kann auch an jeder normalen Steckdose seinen E-Bugster wieder aufladen.

Dank eines neuen Combined Charging System - das in Kooperation von Audi, BMW, Daimler, Porsche, VW, Ford und General Motors/Opel entwickelt wurde - lässt sich der E-Bugster über eine Schnittstelle mittels allen verfügbaren Ladearten "auftanken". Möglich sind dabei das einphasige Laden mit Wechselstrom und das ultraschnelle Gleichstromladen an Stromtankstellen.

Der E-Bugster lädt seine Batterien aber auch beim Bremsen durch die Bremsenergie- rückgewinnung wieder auf. Ein Info-Display informiert den Fahrer zudem über den Energiefluss und die Reichweite.

Noch ist der E-Bugster nur als Concept-Car zu sehen, eine Serienfertigung ist aber nicht ausgeschlossen, ein bisschen Geduld und die Hoffnung auf etwas Mut bei VW ist aber noch erforderlich.

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