Der neue VW Fox im ÖAMTC-Crashtest

Gute Sicherheit trotz kleinem Preis

"Immer schneller, immer komfortabler, immer kostspieliger" - das war der jahrelange Trend am Autosektor. Nun besinnen sich die Hersteller wieder auf leistbare Einstiegsmodelle. Kann ein "Billigauto" wirklich genug Schutz für die Insassen bieten, oder spart man auf Kosten der eigenen Sicherheit? Dieser Frage sind die ÖAMTC-Techniker im Rahmen eines Crashtests auf den Grund gegangen. Auf dem Prüfstand: Das neue Basismodell von VW, der Fox, der in der Grundausstattung mit 55 PS ab 9.890 Euro zu haben ist. Das Ergebnis: "Der kleine Fuchs kann sehr gut mit seinen größeren Kollegen mithalten", zieht ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang ein Resümee.

Der Fox erhält insgesamt vier von fünf möglichen Sternen . "Der Überlebensraum der Fahrgastzelle ist beim Frontal-Crash mit 64 km/h weitgehend stabil geblieben", sagt Lang. Auch beim Seiten-Crash hat der Kleine bestanden. Die Belastungen im Brustbereich waren beim Aufprall sehr gering. Punktabzüge gab es allerdings wegen zu hoher Belastungen im Bereich der Wirbelsäule und des Bauches. Beim Test wird neben dem Insassenschutz für Erwachsene auch die Kindersicherheit bewertet. Alle Sitze des Fox sind mit Dreipunktgurten ausgestattet. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass alle guten Kindersitze verwendet werden können. "Insgesamt ein beachtliches Ergebnis. Wünschenswert wären z.B. noch serienmäßige Seitenairbags, dann sind sogar fünf Sterne realistisch", sagt der ÖAMTC-Cheftechniker.

Für den ÖAMTC ist dieser Crashtest der Beginn einer Testreihe mit "Billigautos" . "Wir werden die österreichischen Autofahrer schon bald informieren, was sie von den neuen 'Schnäppchenautos' erwarten dürfen", sagt Lang.

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