Der neue VW T-Cross - Fahrbericht

Mit dem T-Cross bringt VW erstmals ein SUV im Mini-Format auf den Markt. Wir haben schon erste Fahreindrücke gesammelt.

VW erweitert seine SUV-Modellpalette um ein neues Einstiegsmodell. Der T-Cross ist mit 4,11 Metern um 12 cm kürzer als der T-Roc und soll gegen Peugeot 2008, Nissan Juke, Ford Ecosport und Seat Arona antreten. Trotz kompakter Abmessungen zeigt sich der T-Cross im Innenraum sehr großzügig dimensioniert. Selbst im Fond ist für ein Auto dieser Klasse überraschend viel Platz, und dank der um 14 Zentimeter verschiebbaren Rückbank kann das Kofferraumvolumen stark variiert werden. So stehen bei voller Besatzung zwischen 385 und 455 Liter Stauraum zur Verfügung, wer die Rücksitzbank umklappt, kann sogar bis zu 1.281 Liter einplanen.

Sehr modern wirkt das Cockpit, das auf Wunsch auch in digitaler Ausführung zu haben ist. Ein großer Touchscreen ist ebenfalls erhältlich, und auch bei der Sicherheitsausstattung zeigt sich der T-Cross ganz wie seine großen Brüder. Wer möchte kann sogar einen adaptiven Tempomat für den kleinen Crossover von VW ordern. Motorisch wird der T-Cross zum Start mit zwei 3-Zylinder-Benzinmotoren angeboten. Man hat dabei die Wahl zwischen dem 1,0 TSI mit 95 PS (70 kW) oder 115 PS (85 kW). Die Version mit 95 PS verfügt über ein manuelles 5-Gang-Getriebe, der stärkere über ein manuelles 6-Gang-Getriebe, das auch optional gegen ein 7-Gang-DSG-Getriebe getauscht werden kann.

Etwas später soll der T-Cross auch noch mit 95 PS (70 kW) starkem 1,6 Liter TDI und dem 150 PS (110 kW) starken 1,5 TSI erhältlich sein. Bei der Ausstattung kann man zwischen den Linien "T-Cross", "Life" und "Style" wählen, wobei schon in der Basisausstattung unter anderem eine Klimaanlage, der Lane Assist, der Front Assist mit City-Notbremsfunktion und das Radio "Composition Colour" an Bord sind.

Bei einer ersten Ausfahrt haben wir dem T-Cross 1,0 TSI mit 115 PS in Kombination mit dem 7-Gang-DSG-Getriebe näher auf den Zahn gefühlt. Der T-Cross wirkt innen deutlich geräumiger, als man es von außen erwarten würde. Sehr gut steht ihm dabei das R-Line-Paket, das ihm noch mehr Sportlichkeit verleiht. Überhaupt zeigt sich der T-Cross sehr eigenständig, vor allem wenn man das Heck betrachtet. Wie bei VW gewohnt, fühlt man sich auf Anhieb wohl und findet sich schnell zurecht. Das digitale Cockpit passt zum modernen Outfit des T-Cross sehr gut und überzeugt mit einer guten Ablesbarkeit.

Mit der Kombination aus 115 PS-Benziner und DSG-Getriebe trifft man eine gute Wahl. Dass man nur 3 Zylinder unter der Haube hat, merkt man lediglich bei voller Beschleunigung, wo der Sound etwas rauer wird. Der Motor liefert aber schon vom Start weg viel Kraft und überzeugt mit seiner Kraftentfaltung auch bei Beschleunigungsmanövern aus höherem Tempo heraus. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergehen 10,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit erreicht der T-Cross mit 115 PS-Benziner bei 193 km/h.

Durch die kompakten Abmessungen ist er sehr wendig, hier fällt auch die sehr direkte Lenkung positiv auf. Die straffe Abstimmung des T-Cross passt gut zum sportlichen Charakter des R-Line-Paket, und der Crossover macht auch auf kurvigen Landstraßen viel Spaß. Das 7-Gang-DSG-Getriebe hat dabei jederzeit den passenden Gang parat und wechselt die Gänge blitzschnell und sehr sanft. Im Schnitt soll sich der Benziner mit DSG-Getriebe mit 4,9 Litern pro 100 Kilometer begnügen.

Bei unserer ersten Ausfahrt hat der T-Cross auf jeden Fall einen positiven Eindruck hinterlassen. Preislich startet er bei fairen 18.690 Euro, wer den von uns gefahrenen 1,0 TSI mit 115 PS und DSG-Getriebe in Style-Ausstattung möchte, muss mit 25.590 Euro kalkulieren. Serienmäßig gibt es dafür aber auch schon einen adaptiven Tempomat, 17"-Alufelgen, LED-Scheinwerfer, die Climatronic, das Radio "Composition Media", beheizbare Sport-Komfortsitze vorne und noch vieles mehr. Für das R-Line Exterieur sind nochmals 932,42 Euro fällig, das Active Info Display ist ab 394,32 Euro zu haben.