VW e-Golf im Testeinsatz der Polizei

Studie soll Aufschlüsse über die Praxistauglichkeit von Elektro-Fahrzeugen für den "Blaulichteinsatz" geben.

Die Elektromobilität wird in den kommenden Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Alleine der Volkswagen Konzern will bis 2025 mit seinen Marken 30 neue, rein batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge auf den Markt bringen. Diese sollen mit einer neuen Batterie-Generation ausgestattet sein, damit höhere Reichweiten ermöglichen und sich auch preislich an vergleichbaren Dieselmodellen orientieren. 

Um sich auf diese neue Form der Mobilität vorzubereiten, plant das Bundesministerium für Inneres eine Studie im Bereich der Sicherheitsforschung, in der die Praxistauglichkeit von Elektro-Fahrzeugen für den künftigen Polizei-Einsatz erforscht und getestet werden soll. Die Porsche Holding Salzburg wird sich als Partner des BM.I im Bereich Fuhrparkmanagement an dieser "KIRAS-Studie" beteiligen. Alain Favey, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg, hat zu diesem Zweck jetzt einen neuen e-Golf an Bundesminister Wolfgang Sobotka für eine erste Testphase übergeben. 

"e-Mobilität ist ein fixer Bestandteil unserer Zukunft und das Innenministerium ist eine moderne öffentliche Institution. Ziel dieser nun beginnenden Testphase ist es, festzustellen, ob die Sicherheit der österreichischen Gesellschaft auch mit Möglichkeiten alternativer Antriebsformen bestmöglich sichergestellt werden kann", sagte Innenminister Sobotka anlässlich der Auto-Übergabe. Die aus der ersten Testphase gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse im Umgang, im Handling und in der Einsatzsicherheit sollen vor allem für die Detailvorbereitung der "KIRAS-Studie" dienen. "Mit dem neuen e-Golf erhält die Polizei ein in jeder Hinsicht alltagstaugliches E-Fahrzeug", betonte Alain Favey und ergänzt: "Wir freuen uns, an dieser zukunftsweisenden Initiative des BM.I mitwirken zu können."

Eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung zur Verwendung von Elektro-Fahrzeugen für Blaulicht-Einsatzzwecke werden neben der Reichweite auch Schnell-Lademöglichkeiten spielen. Das BM.I wird in der "KIRAS-Studie" auf ein Schnell-Ladesystem der oberösterreichischen Firma Kreisel zurückgreifen, das den e-Golf in rund 30 bis 40 Minuten auf 80 % seiner Kapazität aufladen kann. "Wir sind überzeugt, dass die Elektromobilität nicht nur bei Privat- und Firmenkunden, sondern auch bei der öffentlichen Hand zukünftig eine wichtige Rolle spielen und damit bei der Erreichung der Umweltziele einen positiven Beitrag leisten wird", so Alain Favey abschließend.