Volvo testet autonomes Fahren mit Londoner Familien

Rund um London startet Volvo jetzt den größten und ambitioniertesten Praxistest mit selbstfahrenden Autos in Großbritannien.

Ab Anfang 2017 sind einige Familien zunächst in teilautonomen Fahrzeugen im normalen Alltag auf öffentlichen Straßen unterwegs, ehe der "Drive Me London" genannte Feldversuch 2018 um bis zu 100 autonom fahrende Volvo Modelle erweitert wird. Ziel ist es, die Zahl der Verkehrsunfälle deutlich zu verringern und gleichzeitig den Verkehrsfluss zu verbessern.

Im Unterschied zu anderen Feldversuchen erfolgt der "Drive Me London"-Test mit "normalen" Familien, die am Steuer von autonom fahrenden Autos auf öffentlichen Straßen unterwegs sind. Volvo sammelt die Daten dieser Personen, um noch bessere selbstfahrende Fahrzeuge für alltägliche Bedingungen entwickeln zu können - eine Chance, die die Erprobung auf Teststrecken nicht bietet.

Die Einführung des autonomen Fahrens erfolgt dabei in zwei Stufen: Anfang 2017 rollt zunächst eine begrenzte Zahl von teilautonom fahrenden Fahrzeugen über britische Straßen, 2018 folgen bis zu 100 vollautonome Autos. Unabhängigen Studien zufolge kann autonomes Fahren die Zahl der Verkehrsunfälle deutlich senken, in manchen Fällen sogar um bis zu 30 Prozent. Denn rund 90 Prozent aller Unfälle sind auf Fehler oder Ablenkung des Fahrers zurückzuführen - etwas, das bei autonom fahrenden Autos keine Rolle spielt.

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