Höhere Steuerbelastung für Autofahrer ab März 2014

Die neue Regierung startet ab März einen neuerlichen Angriff auf die Geldbeutel der Autofahrer und macht Autofahren empfindlich teurer.

In Österreich haben wir zwar schon bislang die höchsten Steuern weit und breit, das hält jedoch die neue Regierung nicht davon ab, das Leben der Autofahrer noch teurer zu machen. Nicht nur, wer ein neues Auto kauft, wird deutlich mehr zur Kasse gebeten, auch bestehende Autobesitzer müssen mit einer enormen Mehrbelastung rechnen, da auch die motorbezogene Versicherungssteuer, die ohnedies schon oft 90% höher als zum Beispiel in Deutschland ist, abermals erhöht wird. Die NoVA wird künftig ebenfalls am CO2-Ausstoß bemessen und kann jetzt bis zu 30 Prozent ausmachen, statt bisher 16 Prozent als höchste Stufe.

Bei der motorbezogenen Versicherungssteuer wird die Berechnung ab 1. März 2014 ebenfalls neu geregelt. Bisher wurde die Höhe der monatlichen Steuer berechnet, indem von der Leistung in kW 24 abgezogen wurden und dann die daraus resultierende Zahl mit 0,55 multipliziert wurde.
Ab 1. März werden ebenfalls weiterhin 24 kW von der Gesamt-kW Zahl abgezogen, für die ersten 66 kW, die über die 24 frei-kW hinaus gehen, werden jedoch schon 0,62 Euro pro kW und Monat verrechnet. Für weitere 20 kW kommen dann 0,66 Euro pro kW und Monat hinzu, und für alle kW darüber hinaus sind sogar 0,75 Euro zu berappen.

So müssen sich also nicht nur Neukäufer, sondern auch Besitzer von stärkeren Autos auf einiges gefasst machen. Wer sich zum Beispiel für einen Familien-Van wie den Citroen C4 Picasso mit dem THP 155 Motor entscheidet, wird künftig statt 6% Nova 10% Nova zahlen müssen, womit der Wagen rund 1.000 Euro in der Anschaffung mehr kosten wird. Noch drastischer fallen die Mehrkosten bei einem Spaßauto wie dem Chevrolet Camaro aus. Bei diesem Fahrzeug verdoppelt sich die NoVA beinahe von 16% auf 30%.

Bei den laufenden Kosten sieht die Sache nicht rosiger aus. Für den Familienvan sind in Österreich künftig monatlich 57,87 Euro fällig, statt bisher 50,05 Euro, womit auch schon Brot- und Butter-Autos um über 12% mehr belastet werden. Der Besitzer eines Chevrolet Camaro muss in Zukunft monatlich 210,12 (!) Euro an den Fiskus entrichten, statt den bislang ohnehin schon sehr hohen 161,70 Euro. Dazu im Vergleich: In Deutschland zahlt der Besitzer des gleichen Chevrolet Camaro nur 45,16 Euro pro Monat an Steuern! In Österreich sind für leistungsstarke Autos also fast 5x soviel Steuern pro Monat fällig wie in Deutschland.

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