Bonus-Malus-System beim CO2-Ausstoß

Ab 1. Juli 2008 werden ab 181 g/100 km CO2-Ausstoß 25 Euro pro Gramm mehr Steuer eingehoben

Europaweit wird dem CO2-Ausstoß aktiv zu Leibe gerückt. Denn durch den Klimawandel ist hier mit hohen zukünftigen Kosten in vielen Branchen, auch im Automobilbereich, zu rechnen. Daher heißt es schon bei Zeiten, durch gezielte Maßnahmen per Gesetz der Co2-Emission entgegenzuwirken.

Das Hauptanliegen, nämlich CO2 - Kohlenstoffdioxid - zu reduzieren, soll durch das neue Bonus-Malus-System im Rahmen des Ökologisierungsgesetzes umgesetzt werden. Dieses Gesetz tritt mit 1. Juli 2008 in Kraft - die Kraftfahrzeuge, die umweltfreundlich, also CO2-emissionsarm sind, sollen in den Bonus kommen. Das Gesetz sieht aber auch vor, dass Fahrzeuge mit einem hohen CO2-Ausstoß, in das Malus-System fallen. Das kann teuer werden: so werden ab 181 g/100 km CO2-Ausstoß 25 Euro pro Gramm mehr eingehoben . Ab 1. Jänner 2010 gilt der Malus bereits ab 161 g/100 km Kohlendioxid-Ausstoß und das ist heute noch im Neutral-Bereich, der unbesteuert bleibt.

Die eindeutigen Gewinner der Bonus-Regelung sind Fahrzeuge, die mit einem umweltfreundlichen Antriebsmotor ausgestattet sind. Zu dieser Kategorie zählen PKW mit einem Hybridantrieb und solche die Alternativ-Kraftstoffe verwenden (Ethanol - E85, Methan in Form von Erdgas/Biogas, Flüssiggas oder Wasserstoff). Diese Fahrzeuge erhalten einen Bonus von höchstens 500 Euro . Nach derzeitigem Stand sind es 129 Typen, die zu den Alternativfahrzeugen zählen.

Quelle: EurotaxGlass's

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