Deutsche Automarken in den USA gut unterwegs

Deutlich besser als der Gesamtmarkt sind die deutschen Autohersteller gegenwärtig in den USA unterwegs.

Während der US-Markt für Light Vehicles (Pkws und Light Trucks) im Juli VDA-Angaben zufolge nahezu stagnierte (+0,9 %), konnten die deutschen Marken ihren Absatz um über 15 Prozent kräftig steigern. Im Pkw-Segment, das im Juli um knapp vier Prozent nachgab, legten die deutschen Hersteller gegen den Trend zu und steigerten ihren Absatz um mehr als acht Prozent.

Kräftig gefragt waren vor allem die Light Trucks mit SUVs, CUVs, Vans und Pick-ups. In dem Geschäftsfeld erhöhten die deutschen Marken ihren Absatz um 40 Prozent, während das Segment insgesamt nur um gut fünf Prozent zulegte. "Die deutschen Marken wachsen damit auf dem US-Markt bereits im siebten Jahr in Folge", betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Im Pkw-Bereich betrage der Marktanteil der Deutschen in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres 11,6 Prozent. Bei den Light Truck konnte der Marktanteil um ein Drittel auf 4,2 Prozent ausgebaut werden. Besonders die CO2-effizienten und qualitativ hochwertigen Modelle kämen angesichts der gestiegenen Kraftstoffpreise bei den US-Kunden sehr gut an. Wissmann: "Und im Juli, der durch ökonomische Verunsicherung aufgrund der Schuldenproblematik gekennzeichnet war, zeigte sich der Absatz der deutschen Hersteller unbeeindruckt gegenüber der Stagnation des Gesamtmarktes."

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres steigerten die deutschen Hersteller ihren US-Absatz von Pkws um elf Prozent auf 422.000 Einheiten. Kräftig nach oben ging es bei den Light Trucks mit einem Plus von fast 37 Prozent auf 156.000 Fahrzeuge. Mit den bis Juli insgesamt abgesetzten 578.000 Light Vehicles (Pkws und Light Trucks) erhöhten die deutschen Hersteller ihren Marktanteil auf 7,8 Prozent nach 7,4 Prozent im Vorjahr.

auto-reporter.net/arie

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