BMW 507 Sonderausstellung im BMW Museum

Bis 31. Januar 2016 widmet das BMW Museum unter dem Titel "Familienangelegenheiten. Sonderformen einer Designikone" dem BMW 507 eine eigene Sonderausstellung.

Besucher können auf dem BMW Platz die Exponate des seltenen Modells, das vor genau 60 Jahren erstmals vom Band lief, genauer unter die Lupe nehmen. Zu sehen ist unter anderem ein echtes Unikat - ein vom Design des BMW 507 inspiriertes Motorboot. Daneben werden die originalen Designentwürfe gezeigt, die vielen namhaften internationalen Designbüros als Inspiration für individuelle Interpretationen dienten.

Als der zweisitzige Roadster im Spätsommer 1955 auf der IAA in Frankfurt erstmals vorgestellt wurde, feierte ihn die Presse als "BMW-Sensation" und "Traum von der Isar". Der BMW 507 gilt fortan als Luxus- und Statussymbol, das nicht nur Weltstars wie Elvis Presley begeisterte. Automobil-Interessierte bekommen heute selten die Gelegenheit einen BMW 507 zu sehen: insgesamt wurden zwischen 1955 und 1959 nur 254 Exemplare produziert.
60 Jahre nach dem ersten öffentlichen Auftritt des Roadsters können Besucher des BMW Museums den Schönling in seinen Facetten sowie die Brandbreite seiner Interpretationen erleben. Die Originalentwürfe des damals noch unbekannten Designers Albrecht Graf Goertz inspirierten Stylisten aus aller Welt. Büros namhafter internationaler Designer wie Giovanni Michelotti aus Italien schufen Variationen des Sportwagens mit seiner eleganten und dynamischen Formgebung. Nun werden diese Entwürfe, Handzeichnungen und Plakate erstmals umfänglich gezeigt.

Ein ungewöhnliches Ausstellungsstück ist ein in Einzelanfertigung 1957 von BMW in Auftrag gegebenes Motorboot: Zahlreiche Details - angefangen beim Lenkrad über die Armaturentafel bis zu den seitlichen Kiemen - wurden vom originalen BMW 507 übernommen. Die Sonderausstellung "Familienangelegenheiten. Sonderformen einer Designikone" läuft bis 31. Januar 2016 im BMW Museum in München.

dpp-autoreporter/wpr

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