35 Jahre Ford Fiesta

Vor 35 Jahren startete Ford die Produktion des Fiesta, der heute in der sechsten Generation vom Band läuft.

Durch die Ölkrise im Jahr 1973 entschied man sich bei Ford zur Entwicklung eines praktischen und sparsamen Kleinwagens. Unter dem Codenamen "Bobcat" startete das Projekt, und im Mai 1976 wurden die ersten Fiesta-Modelle im neuen Werk in Valencia/Spanien gebaut.

Die Serienproduktion startete dann nach einer feierlichen Eröffnung des Werks durch Henry Ford II und König Juan Carlos von Spanien am 18. Oktober 1976.

Schon vom Start weg eroberte der kleine Ford die Herzen der Kunden und entwickelte sich schnell zu einem gefragten Auto. Anfangs kamen nur 1,0 Liter- und 1,1 Liter-Motoren zum Einsatz, aber schon 1977 wurde eine 1,3 Liter-Version des Fiesta ins Programm aufgenommen.

Im gleichen Jahr beginnt auch der Export des Fiesta in die USA, wo er jedoch trotz den Auswirkungen der Ölkrise nicht so richtig Fuß fassen konnte.

Im Jahr 1979 feiert Ford das einmillionste Produktionsjubiläum des Fiesta und präsentiert eine Sondersport-Version, die als Inspiration für den Fiesta XR2 dient. Der Fiesta XR2 wurde dann im Jahr 1981 als bislang stärkste Version mit einem 1,6 Liter-Motor auf den Markt gebracht. Dies war der erste Fiesta, der 160 km/h schnell war, - ein toller Wert für die damalige Zeit.

Der zweimillionste Fiesta rollt ebenfalls im Jahr 1981 vom Produktionsband der Ford-Fabrik in Saarlouis und bestätigt den Erfolg des Kleinwagens, der dann 1982 sechs Jahre in Folge der bestverkaufte Wagen seiner Klasse in Deutschland und Großbritannien ist.

Der erste Modellwechsel erfolgt 1983 mit der Präsentation des Fiesta MkII, der etwas gewachsen ist, jedoch noch sparsamere Motoren erhalten hat und auch erstmals mit fünftem Gang erhältlich war.

Nächster Meilenstein ist die Premiere des Fiesta MkIII im Jahr 1989, der erstmals auch mit ABS ausgerüstet wird und dieses Sicherheits-Feature auch in der Kleinwagenklasse salonfähig macht.

Ford erweitert die Modellreihe um immer mehr Motor- und Ausstattungsvarianten, was von den Kunden gut angenommen wird. So erreicht der Fiesta auch im Jahr 1991 seinen bisherigen Verkaufsrekord in Europa. Erstmals werden in einem Jahr 624.186 Fiesta verkauft, doch schon ein Jahr später wird dieser Rekord mit 648.781 verkauften Fiesta übertroffen.

Nach dem ABS kommt im Jahr 1993 dann mit dem Fahrer-Airbag ein weiteres Sicherheitselement ins Fiesta-Modellprogramm hinzu.

Die vierte Generation des Fiesta startet im Jahr 1996 mit einer aerodynamischeren Form und neuen Motoren. Erstmals gehört auch ein Beifahrerairbag zur Standardausstattung des kleinen Ford.

Schon fünf Jahre nach der 4. Generation startet Ford im Jahr 2001 mit einem komplett neu entwickelten Fiesta. Der Fiesta ist dabei wesentlich moderner, aber auch noch sportlicher geworden.

Mit der Einführung des Fiesta ST mit 150 PS hat Ford im Jahr 2005 auch für die Rallye-Pisten dieser Welt ein passendes Grundmodell zur Verfügung und startet in verschiedenen Ländern mit der Fiesta Sporting Trophy.

Die aktuelle Fiesta-Generation ist dann im Jahr 2008 gestartet und hat eine neue Design-Ära bei Ford eingeläutet. Ein Jahr nach der Premiere in Europa, ist der Fiesta auch in den USA gestartet, wo er nun auch erfolgreicher als beim ersten Versuch im Jahr 1977 ist.

Zum 35. Geburtstag hat Ford dem Fiesta eine Reihe von Verbesserungen spendiert. Schon der Trend verfügt jetzt über Nebelleuchten mit Chrom-Dekor-Einfassung und besondere Radblenden. Im Innenraum schafft die helle, silberne Farbe der Belüftungsöffnungen und Türöffner einen starken Kontrast zur dunkelgrauen Gestaltung des Interieurs. Ein weiches Lederlenkrad, ein Bordcomputer sowie eine neue Sitzpolsterung gehören ebenfalls zur Ausstattung.

Außerdem frischen die neuen Außenfarben Mars Rot-Orange und Castano Braun die Fiesta-Modellpalette auf und sollen den Fiesta farbenfroh in die nächsten 35 Jahre begleiten.

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