Großer Preis von Wien : Oldtimer-Traditionsrennen lebt weiter

Die Tage des traditionsreichen alten Flugfeldes in Wien-Aspern sind zwar endgültig gezählt, aber der Große Preis von Wien lebt weiter.

Am 12. und 13. Juni 2010 heißt es "Start frei" für die zehnte Auflage der automobilen Großveranstaltung. Nach dem endgültig letzten Mal am Beton der Asperner Runways im Jahr 2009 hat der Verein der Freunde des Automobils für diese große Veranstaltung eine neue Heimstatt gefunden.

Man bleibt in "Transdanubien", wechselt aber stromaufwärts zur entgegengesetzten Seite der Stadt: Auf das Gelände der Bundesanstalt für Verkehr (BAV) in Wien-Strebersdorf. Nicht nur vielen Eigentümern klassischer Automobile ist diese Einrichtung bereits wohlbekannt; das Team der Kfz-Prüfanstalt in der Trauzlgasse beweist seine Kompetenz in Fragen der Kraftfahrzeugtechnik mitunter auch in aller Strenge. Das weitläufige Gelände der BAV und des anschließenden Verkehrsübungsplatzes lässt eine Streckenlänge von 1,2 Kilometern zu, die auch für das Publikum gut einsehbar ist. Und das Publikum ist selbstverständlich auch heuer wieder herzlich willkommen.

Die beim Aspern Revival bewährten Eckpunkte des Programmes bleiben dem Großen Preis von Wien weiter erhalten. So wird es neben dem Starterfeld der "Historiker" auch eine Klasse für moderne Supersportwagen geben, und die Prominenz ist wieder aufgerufen, ihr fahrerisches Talent unter Beweis zu stellen. Details dazu werden demnächst verraten. Ein Teil der neuen Strecke des Großen Preises von Wien in Strebersdorf erlebt seine Feuertaufe übrigens bereits am 17. April: Im Rahmen der Höhenstraßen-Classic findet dort eine Sonderprüfung statt.

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