Mercedes beim Großglockner Grand Prix 2012

Das Großglockner-Bergrennen gehört zu den ruhmreichsten Motorsport-Veranstaltungen der 1930er-Jahre, der Großglockner Grand Prix 2012 belebt es in diesem Jahr neu.

Der Großglockner Grand Prix 2012 über die einzigartige Hochalpenstraße erinnert als Klassik-Veranstaltung an die legendären dort ausgetragenen „Großen Bergpreise“ der 1930er-Jahre. 92 Kurven, 14 Kehren, fast 15 Kilometer und ein Höhenunterschied von nahezu 1.300 Metern charakterisieren damals wie heute die Herausforderung für Mensch und Maschine. Die Strecke verläuft wie im Originalabschnitt von Ferleiten bis zum Fuscher Törl.

Mercedes-Benz stellt sich der Neuauflage des Rennens mit einem Mercedes- Benz SSK, der von 1928 bis 1935 auch im Bergrennsport äußerst erfolgreich war, sowie mit einem W125-„Silberpfeil“ aus den 1930er-Jahren. Schon bei der Originalveranstaltung in den Jahren 1938 und 1939 waren W 125 am Start, und Hermann Lang wurde 1939 damit Bergmeister.

Beim Großglockner Grand Prix 2012 wird das Fahrerlager nach historischem Vorbild an der Mautstation Ferleiten eingerichtet. Maximal 75 Fahrzeuge gehen auf die Strecke. Das Starterfeld ist auf 50 Vorkriegswagen, fünf Veritas-Fahrzeuge und 20 Rennfahrzeuge der 1950er-Jahre begrenzt. Die Nachkriegs- Baujahre starten als Reminiszenz an andere großen Bergrennen.

Nach einem Trainingslauf legen sich die Fahrer die eigene Zeit im „Setzlauf“ vor, die sie dann noch zweimal bestätigen müssen. Somit fahren sie die Strecke viermal. Die Straße ist während der Veranstaltung für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Für Fans und Zuschauer gibt es ausgewiesene Bereiche in unmittelbarer Nähe zur Rennstrecke.

Nach dem Bergpreis, der am Donnerstag und Freitag (20. und 21. September 2012) gefahren wird, kann für Samstag, 22. September 2012 ein Rallye-Verlängerungstag optional gebucht werden. Die Rallye führt als „Alpen Challenge“ über 160 Kilometer durch Täler und Berge am Nationalpark Hohe Tauern und auch über die Großglockner-Hochalpenstraße. Hier steht nicht Renntempo im Vordergrund, sondern der Landschafts- und Streckengenuss.

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