Mercedes beim Pebble Beach Concours d'Elegance 2015

Der Pebble Beach Concours d'Elegance ist alljährlich im August ein absolutes Gipfeltreffen edelster Automobile aus aller Welt.

Zu Ehren des dort in diesem Jahr anwesenden Rennfahrers Sir Stirling Moss schickt Mercedes-Benz Classic vom 13. bis 16. August 2015 die Rennsport-Ikonen 300 SLR und W 196 R aus dem großartigen Motorsportjahr 1955 nach Kalifornien. Ein seltener Mercedes-Benz C 111 aus der Sammlung von Mercedes-Benz Classic rundet den Auftritt ab.

1955 ist ein Triumphjahr von Stirling Moss. In einer seitdem unübertroffenen Rekordzeit fährt er die berühmte Mille Miglia in Italien über 1.000 Meilen. Seine Topplatzierungen während der gesamten damaligen Saison tragen erheblich dazu bei, dass Mercedes-Benz vor 60 Jahren an der Spitze des internationalen Automobilsports steht: 1955 wird zur bisher erfolgreichsten Motorsportsaison der Marke überhaupt. "Unser diesjähriger Auftritt beim Pebble Beach Concours d'Elegance ehrt insbesondere Sir Stirling Moss", sagt Michael Bock, Leiter Mercedes-Benz Classic und Kundencenter. "Wir bringen zwei Originalfahrzeuge von damals mit - exakt den 300 SLR, mit dem der heute 85 Jahre alte Rennfahrer die Mille Miglia 1955 gewann, sowie den erfolgreichen Formel-1-Rennwagen W 196 R. Ein weiteres Highlight in Pebble Beach wird ein ebenfalls originaler C 111 aus unserer Sammlung sein."

Sir Stirling Moss eröffnet am Donnerstag (13. August) in einem Mercedes-Benz 300 SL "Gullwing" (W 198) das Feld der Pebble Beach Tour d'Elegance - chauffiert von einem ebenfalls berühmten Rennfahrer: Jochen Mass. Zu dessen größten Erfolgen zählt der Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Jahr 1989 auf Sauber-Mercedes C 9 gemeinsam mit Manuel Reuter und Stanley Dickens.

Der C 111 wird die Tour d'Elegance absolvieren, pilotiert von Michael Bock. Der markante Sportwagen ist wie der 300 SL das Ergebnis der ausgeprägten Innovationskultur der Stuttgarter Marke. So weist der Seriensportwagen 300 SL einen Gitterrohrrahmen auf wie der zugrundeliegende Rennsportwagen von 1952 - und damit auch die durch das Chassiskonzept notwendig gewordenen Flügeltüren. Dieses Merkmal findet sich ebenfalls am futuristisch anmutenden C 111 aus dem Jahr 1969 wieder. Mit diesem Experimentalfahrzeug erforschte Mercedes-Benz damals den Einsatz innovativer Werkstoffe und neuer Antriebstechniken. Angetrieben wird der C 111 durch einen Rotationskolbenmotor nach dem Prinzip von Felix Wankel. Ein Exemplar entsteht mit V8-Hubkolbenmotor, um auch das Potenzial dieser Technik in dem Hochleistungs-Sportwagen auszuloten - genau dieses Fahrzeug bringt Mercedes-Benz mit nach Pebble Beach.

Ab Freitag (14. August) ist die Mercedes Star Lounge für die Öffentlichkeit geöffnet. Zudem unterstützt Mercedes-Benz Classic die Clubveranstaltung "Legends of the Autobahn", die sich insbesondere herausragenden Fahrzeugen deutscher Herkunft verschrieben hat. Ausgestellt wird ein 500 SL (R 107) aus dem Jahr 1980 in seltener Rallye-Ausführung, und voraussichtlich werden zwei Kundenfahrzeuge betreut - ein 230 SL (W 113) aus dem Jahr 1964 sowie ein 300 SD (W 116) aus dem Jahr 1980.

Der Höhepunkt der Veranstaltung ist der Concours d'Elegance am Sonntag (16. August). Mercedes-Benz Classic stellt den 300 SLR, den W 196 R sowie den C 111 zur Schau. Beim Concours d'Elegance ist die Marke traditionell mit zahlreichen herausragenden Fahrzeugen der fast 130-jährigen Historie vertreten, eingereicht von Sammlern aus aller Welt. Eine Auszeichnung in Pebble Beach gilt als eine der begehrtesten Trophäen der Automobilwelt. Und Mercedes-Benz ist hier seit Jahren eine der besonders erfolgreichen Marken: Zur langen Liste der unter der kalifornischen Sonne erhaltenen Auszeichnungen mit dem Titel "Best of Show" zählen seit 1950 mehrere Gesamtsiege sowie mehr als 120 Klassensiege und Spezialpreise.

Das elegante Klassiker-Treffen am 18. Grün des Golfplatzes "Pebble Beach Golf Links" ist auch Rahmen für exklusive Versteigerungen historischer Automobile. Bei den exklusiven Auktionen erzielen klassische Fahrzeuge regelmäßig Höchstpreise.

dpp-autoreporter

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