150 Jahre Opel - Teil 7: Die Ober- und Luxusklasse

Viele Jahre war Opel auch stark im Ober- und Luxusklasse-Segment vertreten. Wir blicken im 7. Teil unserer Serie auf diese Fahrzeuge zurück.

Schon vor dem zweiten Weltkrieg startete Opel mit den ersten Kapitän- und Admiral-Modellen Richtung Ober- und Luxusklasse. Durch den Krieg stockte dann die Produktion und erst nach dem zweiten Weltkrieg konnte Opel im gehobenen Segment richtig Schwung aufnehmen.

Vor allem ab 1964 nahm die Produktion und Beliebtheit der großen Opel-Modelle stark zu. Mit dem Kapitän A, Admiral A und Diplomat A brachte Opel gleich drei baugleiche Fahrzeuge im Luxussegment unter. Die einzelnen Modelle unterschieden sich vor allem durch die Ausstattung und Motorisierung, wobei der Diplomat immer das Spitzenmodell war.

Im Jahr 1969 kam von dem Trio die "B"-Serie auf den Markt und bot noch mehr Luxus und Flair. Doch mit der Ölkrise Anfang der 1970er-Jahre kam der Rückschlag für die großen und auch durstigen Opel-Luxusmodelle.

Mit dem Senator hat Opel dann auf Basis des Rekord (und später auf Basis des Omega) einen sparsameren und kleineren Luxus-Opel auf die Räder gestellt. Wem diese Modelle noch nicht edel genug waren, der konnte sich an den Autobauer Bitter wenden, der den großen Opel-Modellen ein anderes Karosseriekleid und eine feinere Innenausstattung verpasste.

Durch die Einstellung von Omega und Senator hat sich Opel dann aus dem prestigeträchtigen Segment ganz zurück gezogen und auf die anderen Fahrzeugsegmente konzentriert. Für viele Opel-Fans ist das noch heute ein bitterer Schlag, denn die alten Luxusmodelle erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit und lassen die "Opelaner" noch immer von der guten alten Zeit träumen.

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